Team und Freunde

Als „Friends and Family“ sind wir in der Stiftung alle per Du. Das ganze Team arbeitet ehrenamtlich. Wir leben in verschiedenen Städten und leben unterschiedliche Leben. Was wir gemeinsam haben, ist die Freude an dem, was wir tun. Jeder zahlt die Kosten für sein Engagement (auch Flüge, Hotels und Briefmarken) selber. Die Freunde der Stiftung unterstützen das Team mit Zeit und Geld, Tipps und guten Ratschlägen.

Was macht eigentlich ...
Stiftunglife - Team und Freunde

Dienstag, 23. April 2019

Was machen eigentlich Petra und Christian?


Unser Team für's Delta 
Seit 2006 ist die Stiftunglife in Myanmar tätig. Angefangen haben wir mit den Schulbauten rund um Bagan. Min Min kümmert sich vor Ort und Ursula ist in Deutschland Ansprechpartnerin für diese Projekte. 

Seit dem Jahr 2010 engagieren wir uns auch im Delta. Angefangen hat es mit den swimming doctors, dann haben wir auch in diesem Gebiet Schulen gebaut. Immer in Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern. Alle Deltaprojekte werden vor Ort von Naing organisiert und überwacht - in Deutschland sind Petra und Christian Ansprechpartner für die Schulen im Delta. Die Verbindung ist ideal, denn Christian hat das Delta schon als Arzt bei verschiedenen Swimming Doctors Einsätzen kennengelernt. Petra ist als  Lehrerin an Kindern und Schulen interessiert. Das Ehepaar lebt in Bad Arolsen und engagiert sich im Rotary Club Korbach, dem wir sehr verbunden sind. Gemeinsam werden Petra und Christian sich um Schulen, Wasserfilter und Solarlampen im Delta kümmern. Willkommen im Team 👍 
Am kommenden Donnerstag fliegt Christian (klimakompensiert wie alle Team Mitglieder) nach Myanmar/jg

Freitag, 19. April 2019

Junge Vorbilder


Man musste kein Genie sein, um zu begreifen, dass es so nicht weitergehen konnte. Melati Wijsen

Teenager zeigen der Welt, was Überzeugung und Begeisterung bewirken können: vor sechs Jahren haben Melati Wijsen und ihre Schwester Isabel die Kampagne „Bye Bye Plastikbags" gestartet. Die beiden wollen ihre Landsleute ermutigen, wieder gewebte Körbe statt Plastik zu verwenden. Die indonesische Urlaubsinsel Bali droht, im Abfall zu ersticken. Melati und ihre zwei Jahre jüngere Schwester haben geschafft, was die Politiker ihres Landes noch nicht einmal versucht hatten: sie erkämpfte ein Plastiktütenverbot. Seit Beginn dieses Jahres gibt es in den Supermärkten, Lebensmittelgeschäften und Einkaufszentren in Bali ist Hauptstadt Denpasar keine Plastiktüten mehr. Damit haben zwei Jugendliche auf Bali mehr erreicht, als deutsche Politiker, die sich bisher nur zu einer halbherzigen Lösung durchringen konnten/jg

Mittwoch, 17. April 2019

Was macht eigentlich Angelica ?


Angelika brennt
Menschen können ihre Zustimmung geben, Freude zeigen, Begeisterung wecken, Leidenschaft leben. Die höchste Form, dass ein Mensch für ein Sache brennt, erreichen nur wenige: Ami Dose und Karlheinz Böhm waren solchen Menschen. Ihr Feuer hat so lichterloh gebrannt, dass sie viele Menschen angezündet haben, auch mich. Nun taucht ein neuer Stern bei uns auf: wir haben Angelica in Yangon und Sagaing erlebt und gesehen, wie sie uns angezündet hat. Freundlich und einfühlsam hat sie bei Lehrern und Studenten für „No Plastic" geworben und sie hat uns alle erreicht. Wenn wir in einem Jahr auf dieses Summercamp zurückblicken, werden wir unsere Trinkflasche in die Hand nehmen und uns erzählen, wie schwer Gewohnheiten zu ändern sind. „Es reicht nicht der Wille, man muss es auch tun" hat Erich Kästner gesagt. Da haben wir noch viel zu tun. Danke Angelica 🙏

Dienstag, 9. April 2019

Was macht eigentlich Carla ?


Kindern Freude schenken
In den letzten Tagen haben wir viele fröhliche Bilder aus dem Kinderheim bekommen. Das freut uns deshalb besonders, weil die meisten dieser Kinder eine Geschichte haben, in der es nicht viel zu lachen gab. In dem wunderbaren Kinderheim am Stadtrand von Yangon werden sie umsorgt, bekommen sie eine gute Schulbildung und regelmäßig zu essen. Die Wäsche wird gewaschen, sie werden nach Ihren Möglichkeiten gefördert. Das ist alles nicht selbstverständlich in Myanmar - und schon gar nicht für Heimkinder. Wir helfen ihnen beim Start ins richtige Leben - und in ganz besonderen Momenten können wir sogar Freude schenken. Carla ist unsere beste Botschafterin für diese Kinderfreunden, wie hier auf dem Bild zu sehen ist. Danke Carla 🙏

Montag, 8. April 2019

Vater und Sohn


Kleine Geschichte am Rande
Die Einweihung der WasserSolar Anlage heute an der Gorch-Fock Schule hat für Min Min und seinen Vater eine besondere Bedeutung. Die ist hier auf dem alten schwarz/weiß Foto zu sehen, dass die beiden in der Hand halten. Das Foto hängt im Lehrerzimmer. Es wurde an dieser Schule vor fast 50 Jahren geschossen, als Min Mins Vater hier seine erste Stelle als Lehrer bekam. Nun kommt er als Lehrer im Ruhestand zurück und freut sich über den Erfolg seines Sohnes. Zu Recht, die Dorfbewohner sind glücklich, dass es Min Min gibt - und wir auch. Viele Projekte in und um Bagan sind durch sein Engagement entstanden. Auch diese WasserSolar Anlage. Seit 12 Jahren arbeitet Min Min für uns. Ein guter Grund, Danke zu sagen 🙏

Samstag, 6. April 2019

Was macht eigentlich Luca ?


Luca macht bewegte Bilder
Seit vier Monaten ist der 19jährige in Asien unterwegs. Nicht das erste Mal, aber das erste mal allein. Früher haben die Eltern Reisen geplant und Impulse gegeben, nun folgt Luca eigenen Spuren. Er genießt ein Jahr Auszeit nach dem Abitur, bereist Vietnam, Laos, Kambodscha und Myanmar. Das goldene Land stand sogar zweimal auf seinem Reiseplan: Anfang des Jahres hat Luca an unserem Meet & Greet teilgenommen. Vor einer Woche ist er auf unsere Bitte noch einmal gekommen, um das Sommercamp zu filmen. Das Ergebnis ist hier in den wunderbaren kleinen Videos vom Summercamp zu sehen. Danke Luca 🙏

Freitag, 5. April 2019

Happy birthday lieber Sven


No money, no honey
So schön das Leben ist, so freundlich, menschlich und hilfsbereit - ohne eine finanzielle Grundlage könnte ich meine Zeit nicht für die Stiftung einsetzen. Schaut man die Sache mal  von dieser Seite an sieht man schnell, dass Sven der größte Unterstützer der Stiftung ist. Mit der Firma Gessner und Raap sorgt er für unser Einkommen und gibt mir damit die Freiheit, der Stiftung zu dienen. So gesehen ist die „Sven und Susanne Pagode" ein kleines Geburtstagsgeschenk, das wir heute, an seinem Geburtstag, gerne eingeweiht haben. Viel gutes Karma hat der Mönch versprochen für so viele gute Taten - diesen guten Wünschen schließen wir uns gerne an/jg

Freitag, 29. März 2019

Was macht eigentlich Wolf ?



Wann ist der richtige Zeitpunkt um aufzuhören?
Als bayrischer Beamter stellt sich so eine Frage nicht – da gibt es gesetzliche Regelungen für das Ende des Dienstvertrags. Vor drei Jahren hat Prof. Wolf Mutschler die Leitung „seiner" Klinik in der Nussbaumstraße abgegeben. Das heißt nicht, dass er aufgehört hat zu arbeiten. Sein guter Rat ist gefragt in der Ausbildung, in vielen Gremien, Hilfsprojekten und bei den swimming doctors. Wolf ist unser „Head of Swimming Doctors Team". Gemeinsam mit Dieter, Joe und Ludger leitet er unser medizinisches Hilfsprojekt im Delta. Die vier Mediziner - Wolf Unfallchirurgie - Dieter Zahnmedizin - Joe HNO - Ludger Kinder und Jugendmedizin - haben das Projekt in den letzten Jahren zudem entwickelt, was es heute ist. Sie werden heute vorne stehen, beim jährlichen Treffen der Swimming Doctors in München. Mit Stolz können Sie die Arbeit des letzten Jahres präsentieren: steigende Patientenzahlen und bessere medizinische Versorgung sind das Ergebnis von kontinuierlicher Arbeit  im Detail. Bei seinen regelmäßigen Einsätzen auf dem Schiff wird Wolf ganz handfest unterstützt von Anna, dem Sonnenschein an seiner Seite/jg

Freitag, 22. März 2019

Was macht eigentlich Joe ?


In Celle kennt man sich
Das Leben in der kleinen Stadt hat auch Vorteile: man trifft sich, tauscht sich aus und engagiert sich. Manche in lokalen Hilfsprojekten, andere in der weiten Welt. Dr. Joachim Draws ist HNO Arzt in Celle. Wenn Ludger Potthoff von seinen Einsätzen bei den swimming doctors erzählte, hat Joe interessiert zugehört. Vor zwei Jahren ist er dann mal mitgefahren - und ganz begeistert zurückgekommen. Seit dem ist Joe ein Teil von unserem sd Leitungsteam. Er kümmert sich um die Kommunikation der swimming doctors, ganz besonders um das monatliche Feedback an die Spender. Wer Fragen hat, dann sich direkt an ihn wenden: joe@stiftunglife.de

Donnerstag, 21. März 2019

Münchner Runde


Das Glück liegt in der Küche
Gestern beim ersten Treffen der Münchner Runde war es wie bei jeder guten Party: in der Küche kommen alle zusammen. Zwischen Thaicurry und einem Gläschen Wein redet es sich leicht und locker. Jan hatte zehn Münchner Freunde der Stiftung eingeladen. Passend zum Frühlingsanfang waren die Bienen ein Thema. Es ging aber auch um Wasser und Solar, um Plastikvermeidung und Recycling - und natürlich um unser Studenten Sommercamp in Myanmar, dass am 30. März in Yangon startet. Zum Sommeranfang wird die Münchner Runde wieder zusammenkommen. Interessierte Gäste sind willkommen, Anmeldungen bitte an jan@stiftunglife.de

Sonntag, 17. März 2019

Was macht eigentlich Sybill ?


Für die Umwelt hat sich Sybill schon immer engagiert
Früher bei Greenpeace, jetzt bei uns. Kennengelernt haben wir uns über Britta. Im letzten Herbst hatten wir viel Zeit zum Reden, bei unserer gemeinsamen Reise durch Myanmar. Nun hat die sympathische Berlinerin bei uns das Projekt „Deutschland blüht auf" übernommen. Herzlich willkommen im Team 😊 Draußen scheint die Sonne und das erste zarte Grün ist zu sehen. Wer jetzt etwas für die Rettung der Bienen und Schmetterlinge tun möchte, wendet sich an sybill@stiftunglife.de 

Sonntag, 24. Februar 2019

Kunst und Leben


Passt gut ins Büro der Stiftung 
Nun haben wir ja kein eigenes Stiftungsbüro, es geht auch ohne. Jeder arbeitet in seinem Homeoffice, über ein Netzwerk sind wir miteinander verbunden. Und wenn wir mal ein Büro brauchen, dann wir dürfen in Celle die Räume (und das Telefon, den Kopierer und die Kaffeeküche) von Gessner und Raap mitbenutzen. Vielleicht haben wir irgendwann mal in ferner Zukunft ein eigenes Büro.  Dann würde ich diese schöne Installation (gesehen heute auf der Art Karlsruhe) gerne im Empfang aufhängen/jg

Samstag, 23. Februar 2019

Celle, München, Berlin


Schön zu sehen, wie sich das Netzwerk mit Leben erfüllt
Gestern in Celle gab Mark (links im Bild) Tipps und Hilfestellung für die Pflege der Website. Für Britta, Renate (im Bild) und Ursula war das eine große Hilfe - derweil hatten Joe, Ludger und Jürgen ein kleines „Swimming Doctors" Treffen im Büro der Stiftung am Neumarkt - Angelika und Christiane verbringen das Wochenende in München, um ihr Augenprojekt in Äthiopien voran zu bringen - in Berlin treffen sich Martina und Jan heute beim Frühstück zum Meinungsaustausch/jg

Donnerstag, 21. Februar 2019

Was macht eigentlich Rupprecht?


Dieser Mann macht viele Worte
Es ist ein Ausflug in einer andere Welt: der Besuch bei Rupprecht Matthies in Hamburg, in seinem Atelier unter dem Dach. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, in das künstlerische Chaos oder über die Dächer der Hansestadt. Seit vielen Jahren sind wir befreundet, seit vielen Jahren unterstützt uns Rupprecht mit seiner Arbeit. Das Danke, das wir  mit jeder Spendenquittung versenden, hat er für uns entworfen. Das Glück und die Lebensfreude sind Geschenke von ihm. Für die neue Ausgabe von unserem Stiftungs Jahrbuch bekommen wir Bildung, Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft von ihm geschenkt - ganz einfach so, ohne viele Worte/jg


Mittwoch, 13. Februar 2019

Was macht eigentlich Annette ?


Annette verbindet junge Menschen
Vor zwei Jahren war ihre Tochter Isi mit unserem Austauschprogramm unterwegs, heute liegt die Organisation von unserem Meet & Greet Programm in ihren Händen. Annette informiert und bereitet die Reisenden vor - sie kümmert sich um alles, was wir hier auf deutscher Seite für eine gelungene Reise vorbereiten können. In Myanmar kümmern sich dann Hannah und Khu Khu um die deutsch/burmesischen Begegnungen. Annette lebt und arbeitet in Stuttgart, zu Myanmar und zu unserer Stiftung kam sie über Freunde. Hier ist der direkte Kontakt: annette@stiftunglife.de



Samstag, 9. Februar 2019

Was macht eigentlich Sybill ?



Sybill rettet die Bienen
Der schönste Kontakt, über den wir Menschen kennenlernen, kommt über die Freunde der Stiftung. So war es auch bei Sybill, einer Freundin von Britta. Wir haben uns in Berlin kennengelernt und wir waren zusammen in Myanmar unterwegs. Sybill hat gefallen, was wir tun und irgendwann kam dann die Frage „Was kann ich denn tun?" Die Antwort heißt „Deutschland blüht auf!" Um die Entwicklung von diesem Projekt wird sich Sybill mit Herz und Verstand kümmern. Willkommen im Team 😊

Donnerstag, 7. Februar 2019

Was macht eigentlich Min Min ?


Min Min macht heute mal frei 😊
Heute gehört seine Aufmerksamkeit den beiden Töchtern und der Familie. Den freien Tag hat er sich verdient, denn heute hat Min Min Geburtstag. Morgen ist er dann wieder zusammen mit Ursula unterwegs um unsere Schulen zu besuchen - und den Bau unserer Solar/Wasseranlagen voranzubringen - und die Verteilung der Solarlampen zu organisieren - und den Bau von P3 vorzubereiten. Es gibt viel zu tun, die Gegend zwischen Bagan und Pakokku ist mit 60 Schulen unser größtes Projektgebiet. Seit 12 Jahren arbeitet Min Min für die Stiftunglife. Unsere ganzen Projekte in Myanmar sind gemeinsam mit ihm entstanden. In fließendem Deutsch wird er uns davon erzählen, wenn im Sommer zum Teamtreffen nach Deutschland kommt. Ist noch ein bisschen hin - für heute heißt es erst einmal Happy birthday lieber Min Min 

Montag, 4. Februar 2019

Was macht eigentlich Benedict ?


Das Leben schreibt die schönsten Geschichten
Um etwas über Benedikt zu erzählen, fange ich am besten vor 20 Jahren an. Damals suchte ich eine Werbeagentur, die mir hilft, die Idee der Tafeln bekannt zu machen. Zufall und rechte Fügung brachten mich mit Volkmar Wermter zusammen, damals Chef von TBWA München. Mit Können, Glück und viel persönlichem Einsatz hat Volkmar damals den Tafeln und damit auch mir geholfen. Es war eine erfolgreich wunderbare Zeit für uns. Mein Herz brennt noch immer für die Tafel – während Volkmar sich von der bunten Werbewelt verabschiedet hat: er lebt seit ein paar Jahren glücklich auf Mallorca und erntet Orangen. Sein Sohn Benedict hat offensichtlich viel von seiner Begeisterung übernommen. Benedict ist freier Journalist und lebt in Berlin. Seit ein paar Tagen ist er in Yangon, um mit unseren Freunden Lucia und Felix ein Buchprojekt zu realisieren. Wir dürfen gespannt sein/jg




Montag, 28. Januar 2019

Was macht eigentlich Jan ?



Jan Brecke aus München ist einer von unseren 33 Team Mitgliedern. Im richtigen Leben lebt Jan „Singularity Leadership: ein modernes Führungs Modell, dass von ihm entwickelt wurde - nach zwanzig Jahren Managementerfahrung in großen Dax Unternehmen. In dem Modell verbinden sich moderne Organisationsstrukturen mit unternehmerischen Bedürfnissen. Unsere burmesischen Studenten werden staunen, wenn Jan ihnen das in einfachen Worten erklärt: Ende März, bei unserem Summercamp in Myanmar. Wer Zeit und Lust hat als Referent oder Teilnehmer dabei zu sein, ist herzlich willkommen. Die Workshops werden in burmesisch und in Englisch gehalten, es geht um Fortbildung und kulturelles Verständnis auf beiden Seiten. Weitere Infos direkt von Jan@Stiftunglife.de

Sonntag, 20. Januar 2019

Was macht eigentlich Khu Khu ?



Vor zehn Jahren hab ich Khu Khu kennengelernt. Da arbeitete sie als junge Englischlehrerin am BLC in Bagan. Seit drei Jahren arbeitet Khu Khu num für uns. Nachdem sie im letzten Jahr geheiratet hat, kümmert die sich im Augenblick um ihren Sohn. Das Foto ist schon etwas älter, ihr ganzer Stolz ist jetzt sechs Monate alt. Solange sie noch stillt werden die Meet&Greet Studenten von ihrer Nichte Hannah betreut. Die beiden sind ein gutes Team: Khu Khu organisiert die Treffen, Hannah begleitet die deutschen Studenten. Das Gehalt der Stiftung teilen sich die beiden. Wenn keine Studenten unterwegs sind, kümmert sich Khu Khu um Gäste der Stiftung in Yangon. Sie hat eine Ausbildung als Tourguide, ihr Englisch ist perfekt und Deutsch lernt sie gerade jetzt: gester begann ihr Kurs am Goethe Institut in Yangon/jg


Freitag, 18. Januar 2019

Was machen eigentlich Lucia und Felix ?


Lucia und Felix haben sich den Morgen frei genommen: wir genießen unsere kleine Frühstücksrunde im Garten der Governors Residence. Wir reden über die Liebe, das Leben in Yangon, über unser Buchprojekt und (natürlich) über das Seeds. Vor zehn Jahren haben die den Rigiblick in Zürich abgegeben und sind nach Myanmar gegangen. Mit ihrem Fine Dining Restaurant haben sich die beiden Schweizer einen Traum verwirklicht: das Seeds ist wahrscheinlich das beste Restaurant in Myanmar. Neben der Liebe zu gutem Essen verbindet uns eine über die Jahre gewachsene Freundschaft - und das Engagement für unsere Projekte. Lucia und Felix haben zwei Schulen gespendet. Gemeinsam mit ihren Seeds Gästen unterstützen sie unsere Swimming Doctors/jg

Dienstag, 15. Januar 2019

Was macht eigentlich Norbert ?

Norbert kümmert sich bei der HahnAir Foundation um die Projekte, die gefördert werden. Die Swimming Doktors gehören seit Jahren dazu, verschiedene Kinderprojekte und eine Schule, die wir in diesen Tagen einweihen. Für ein paar Tage sind wir in Myanmar gemeinsam unterwegs. Norbert kennt sich aus in fremden Ländern. Sein ganzes Berufsleben hat er in der Tourismusbranche gearbeitet und viele Jahre in fremden Ländern gelebt. Wir schauen gemeinsam Projekte an, tauschen Ideen und Erfahrungen aus und erfreuen uns an vielen strahlenden Kinderaugen. Die HahnAir Foundation arbeitet nach ähnlichen Grundsätzen wie unsere Stiftung. Schwerpunkt der Förderungen sind insbesondere Kinderprojekte weltweit/jg

Donnerstag, 10. Januar 2019

Was macht eigentlich Khin ?


Unsere Studenten werden immer besser 
Nur zwei von unseren 104 Studenten haben ihre Prüfungen an der Uni im letzten Jahr nicht bestanden. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis guter Betreuung. Khin ist in regelmäßigem Kontakt zu allen Student „...und seit einiger Zeit auch immer mehr mit den Eltern der Studenten." erzählt sie mir voller Freude. Seit acht Jahren kennen wir uns, seit acht Jahren arbeitet Khin ganz und gar für uns. Durch ihr Engagement und die gemeinsam Arbeit mit Britta und Dorothea ist unser Förderprogramm immer besser geworden. 24 neue Studenten haben wir vor zwei Monaten neu aufgenommen. Für einige suchen wir noch Mentoren: Lehrer, Ingenieure und IT sind besonders gefragt. Nur einen kleinen Wermutstropfen wird es geben: nach zehn Jahren werden wir in diesem Jahr den jährlichen Förderbeitrag von tausend auf 1.200 Euro erhöhen. Qualität hat einen Preis 🙂

Montag, 7. Januar 2019

Was macht eigentlich Capt. Than Oo ?



Heute, bei der Eröffnung von P2 am Ngapali Beach stand Capt. Than Oo als Vorsitzender der Hotel Association im Rampenlicht. Meist steht er im Hintergrund. Auch bei den vielen kleinen und größeren Hilfestellungen für unsere Arbeit ist er kaum zu sehen. Capt. Than Oo unterstützt uns bei allen burmesisch administrativen Angelegenheiten. Er hält den Kontakt zu den Behörden - er berät uns fachlich, wenn unser Schiff in die Werft muss - er stellt uns in Ngapali das Grundstück für unsere zweite Plastik Recycling Station zur Verfügung. Alles pro Bono. Im täglichen Leben arbeitete der sympathische 60jährige 25 Jahre an der Seite von Capt. Wilk für Uniteam Yangon. Dort leitet er das Flottenmanagement. Capt. Than Oo lebt mit seiner Familie in Yangon/jg

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Was macht eigentlich Naing ?


Sogar Weihnachten (hier in Myanmar ein gesetzlicher Feiertag) war er für uns unterwegs: die Bezirksregierung im Delta hatte alle in NGOs eingeladen, ihre Jahresabrechnung vorzulegen. Seit vielen Jahren arbeitet Naing (auf dem Foto links) für Capt. Wilk und seit drei Jahren auch für uns. Naing lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Yangon. Er kümmert sich um unsere Swimming Doctors, er ist sozusagen das „back office" für unser Schiff, für die Mannschaft und für die Ärzte, die aus Deutschland kommen. Eine weitere Aufgabe ist dazu gekommen: seit einem Jahr bauen wir Schulen im Delta entlang der swimming doctors Route. Naing wählt die Projekte aus, organisiert und überwacht den Bau der Schulen. Im Juni 2019 wird Naing zusammen mit Min Min nach Deutschland kommen, um an unserem Teamtreffen teilzunehmen/jg

Montag, 26. November 2018

Was macht eigentlich Andrea?

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Die sympathische Anwältin aus Hamburg beschäftigt sich in Ihrem Alltag mit dem Maritimen Wirtschaftsrecht als Partnerin einer Kanzlei. Darüber hinaus engagiert Sie sich in der Stiftunglife: Anfangs als Mentorin für eine unserer Studentinnen in Myanmar. Seit gut einem Jahr hat Andrea damit kümmert sich Andrea um unsere Seite https://www.facebook.com/stiftunglife.de  Dank guter Vorarbeit von Tilman erreichen wir immer mehr Menschen über facebook, im Durchschnitt sind es mittlerweile über 300 pro Tag. 
In diesem Monat hat Andrea sich eine Auszeit genommen. Sie war in Myanmar, Laos und Kambodscha unterwegs. Auf ihrer Reise hat sie auch unsere Projekte zu besucht und aus erster Hand berichtet. Seit gestern ist sie uns wieder näher, seit gestern sitzt Andrea wieder in ihrem Hamburger Büro am Jungfernstieg/jg

Mittwoch, 21. November 2018

Was macht eigentlich Madhavi ?



Dr. Madhavi Reddi ist in Indien geboren und aufgewachsen. Während des Medizinstudiums hat sie ihren Mann kennengelernt. Mit ihm ist sie nach Amerika gegangen, hat sich als Augenärztin niedergelassen und  drei Kinder großgezogen (ihr Jüngster war vor ein paar Monaten mit Meet & Greet in Myanmar unterwegs) Madhavi operiert täglich bis zu 20 Patienten. In ihrer Praxis in Braunsville/Texas werden diese OPs gut bezahlt - bei ihren regelmäßigen Einsätzen in Äthiopien und Myanmar arbeitet sie pro Bono. In Bagan haben wir uns vor ein paar Jahren kennengelernt. Seit einem Jahr unterstützt Madhavi ein Kind in „unserem" Kinderheim in Yangon/jg

Sonntag, 18. November 2018

Was machen Alina und Esther in Myanmar ?



Die beiden Münchnerinnen haben ihr Abitur in der Tasche und wollen ein bisschen die Welt erkunden. Mit Meet & Greet sind sie in Myanmar unterwegs. Hier auf dem Foto treffen sie gerade eine gleichaltrige burmesische Studentin. Von solchen Treffen gibt es viele, wir bringen die jungen Menschen zusammen, damit sie ins Gespräch kommen, damit sie Lebenserfahrungen, Wünsche und Interessen teilen. Eine interessante Erfahrung für beide Seiten - und ein Englisch Conversation Training für unsere burmesischen Studenten. Nach vier Wochen sind beide Seiten glücklich: Alina und Esther haben abseits der Touristenwege ein Stück von der Welt gesehen und die burmesischen Studenten hatten Kontakt zu jungen interessierten Menschen aus anderen Welten. Weitere Infos zu unserem Meet & Greet Projekt gibt es hier: annette@stiftunglife.de

Freitag, 9. November 2018

Auch das ist Deutschland


„Es steht völlig außer Frage, dass die historische Prägungen unseres Landes christlich und jüdisch ist. Doch so richtig das ist, so richtig ist auch, das mit den 4,5 Millionen bei uns lebenden Muslimen ihre Religion, die Islam, inzwischen einen Teil Deutschlands geworden ist" Bundeskanzlerin Angela Merkel

Menschen, die zu Allah beten, haben es schwer in Deutschland – und in Myanmar. Vielleicht haben wir so viele Vorbehalte, weil wir so wenig Wissen über diesen Glauben. Wenn man offen für Menschen ist, kann man viel kennenlernen: andere Speisen, Gerüche und Gewürze – warum nicht auch Religionen? Weit entfernt von unseren zehn Geboten sind sie nicht, die Grundregeln des Koran. Respekt und Nächstenliebe predigen alle Religionen. Es liegt an uns, sie an den Alltag zu bringen. Waafa Muhammad geht in Celle mit gutem Beispiel voran. Die gehört zu der Frauengruppe, die sich ehrenamtlich um alte Menschen kümmert, die im Heim leben/jg 

Donnerstag, 8. November 2018

Frauenpower


Mit Begeisterung und Durchhaltevermögen kannst Du alles erreichen. Martina 

Martina Rissmann ist in Celle aufgewachsen. Mit Begeisterung und großem Erfolg hat sie als Jugendliche auf der Aller gerudert: erst bis in den deutschen Olympiakader, dann direkt auf ein Stipendium in Boston. Nach dem Studium hat sie die Welt gesehen, in Unternehmen und bei BCG Karriere gemacht. Seit Jahren gehört Martina zu den Top Frauen der deutschen Wirtschaft - und seit Januar zum Vorstand unserer Stiftung. Mit Engagement kümmern sich bei uns um Zahlen und junge Menschen. Heute ist sie mit dabei, wenn in Mandalay 20 neue Talente für unser Studenten Förderprogramm (aus)gesucht werden/jg

Dienstag, 6. November 2018

Sister of the poor



Mit der christlichen Religion geht es abwärts in Myanmar. Immer weniger Menschen kommen in die Kirche, immer weniger Schwestern treten in unseren Orden ein. 
Sister Mary, Yangon

Geboren wurde Sister Mary Andrea vor 62 Jahren in Kalaw. Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus, trat sie mit 25 Jahren in einen katholischen Orden ein. Seitdem gibt sie ihre Liebe und ihr Leben dem Herrn - und den Menschen. Vor zwölf Jahren hat sie die Leitung in dem christlichen Altenheim übernommen, das 1889 gegründet wurde. Mit 22 Schwestern und 35 Freiwilligen kümmern sich um 136 hilfsbedürftige alte Menschen. Sie sammeln die von der Straße auf, sie sind für die da, die sonst niemanden haben. Die älteste Bewohnet im Haus hat gerade seinen 91. Geburtstag gefeiert. 10.000 Euro kostet der laufende Betrieb im Monat. Wir leisten gerne unseren Beitrag dazu/jg 

Freitag, 2. November 2018

Gestern in Yangon

Teamtreffen mit Freunden und Gästen.
Glücklicherweise hat Magnus uns sein Café zur Verfügung gestellt, so dass wir zwei Stunden ungestört vortragen und diskutieren konnten. Unser burmesisches Team war vollständig vertreten: Khin für unser wunderbares Studentenprogramm - Khu Khu und Hanna für Meet and Greet - Phyo Ei und Jan für Alumni und das Summercamp -Min Min, Ursula und Tina für Schulen und Solar - Naing für die Swimming Doctors und die Schulen in Delta. Martina und Capt. Wilk für die Übersicht, dazu noch einige Freunde der Stiftung, die sich für alles interessieren, was wir hier im Land tun. Schön war's, ein Protokoll gibt es auch, das steht in ein paar Tagen bei uns auf der Seite/jg

Dienstag, 30. Oktober 2018

Vorbilder

Gestern Abend, zum Abschied der Rotary Freunde aus Korbach, hatten wir ein Essen im SEEDS Restaurant in Yangon. Der Service war perfekt, das Essen ein Erlebnis. Wir saßen am „Cheftable" zwischen Küche und Restaurant. Dort sieht man jeden Handgriff und spürt die Konzentration, mit der das Küchenteam arbeitet. Lucia und Felix können stolz sein, sie haben diese jungen Leute alle ausgebildet. Die Werte, für die sich alle einsetzen, stehen für sichtbar an der Wand. Diese Philosophie passt auch gut zu uns, ich werde das mitnehmen in unser Teammeeting am 2. November in Yangon/jg

Freitag, 26. Oktober 2018

Was macht eigentlich Renate?


Renate und Gerhard leben in Korbach/Hessen. Vor einigen Jahren haben wir uns bei einer Rotary Veranstaltung kennengelernt. Renate kümmert sich mit Herz und Verstand um Kinder: als Mutter um ihre eigenen zwei Kinder - als liebevolle Oma um vier Enkelkinder - als Lehrerin ein Leben lang um ihre Schulkinder - und nun auch noch um die Kinder im Heim am Stadtrand von Yangon. Die meisten dieser Kinder kommen aus den Konfliktgebieten im Norden des Landes. Manche haben den Vater verloren, andere wurden von den Eltern abgegeben, weil in diesen Regionen ständig gekämpft wird. Manchmal ist das Militär die Auseinandersetzungen involviert, manchmal sind es bewaffnete Kämpfe zwischen ethnischen Gruppen. Auch die Interessen der Drogenhändler spielen eine Rolle, das goldene Dreieck ist nicht weit entfernt. Die Kinder, die in „unser" Kinderheim kommen, haben Glück im Unglück. Sie bekommen mehr als Essen und Trinken, hier gibt es Zuneigung, Förderung und die Vorbereitung aufs eigene Leben. 16 von den 132 Kindern haben das besondere Glück, einen direkten Paten in Deutschland zu haben. Renate ist das Bindeglied zwischen diesen Kindern und ihren Paten/jg 

Samstag, 20. Oktober 2018

Was macht eigentlich Capt. Wilk?

Wenn ich in Yangon gelandet bin, fahre ich direkt vom Flughafen zu ihm ins Büro. Dort bekomme ich in einer Stunde ein Update. Jerzy Wilk ist Freund, Helfer und Wegweiser. Er ist das Beste, was uns passieren konnte, als wir vor vielen Jahren nach Myanmar kamen. Damals arbeitete Jerzy noch für Uniteam, über das Hamburger Büro kam der Kontakt zustande. Ohne seine Hilfe würde es keine Schiffsneubauten sd 2 und 3 geben. Ohne ihn wären wir nicht zum Kinderheim gekommen und zu dem benachbarten Schulgebäude. Capt. Wilk hilft mit Rat und Tat - gelegentlich auch mit einem Hammer, wie hier bei der Groundbreaking Ceremony der Nivea School Anfang Oktober. Seine Erfahrung aus 30 Berufsjahren in Myanmar ist ein Orientierungspunkt für uns und viele, die ins goldene Land gekommen sind. Danke Jerzy 🙏

Dienstag, 2. Oktober 2018

Was macht eigentlich Walter?

In ein paar Tagen fliegt Walter nach Burkina Faso. Heute haben wir uns in München getroffen um zu besprechen, welche Projekte wichtig sind. Für uns sind das die Solarlampen, die wir dorthin gebracht haben. Walter kontrolliert den Einsatz, die Verteilung und die Verwendung der kleinen Einnahmen für die Kosten der Krankenstation in Pettesiro. Für dieses Engagement setzt Walter Korn seine Freizeit ein. Im richtigen Leben arbeitet der sympathische Münchner als Fotograf und Bildredakteur bei der Süddeutschen Zeitung/jg

Mittwoch, 26. September 2018

Was macht eigentlich Max ?


Um gute Ideen zu transportieren, braucht man Bilder. Wir haben das große Glück, wunderbare Fotografen in unserem Freundeskreis zu haben, die uns immer wieder pro Bono mit schönen Bildern versorgen. Letzte Woche hat sich Max, zweiter von links, für uns auf den Weg nach Bad Salzschlirf gemacht hat. Zurückgekommen ist der talentierte junge Mann mit wunderbaren Bildern, mit denen wir für das Projekt „Wir schieben Oma" werben wollen. Die Idee ist einfach und lässt sich so leicht umsetzen - wenn es die richtigen (Vor)bilder gibt. Vielen Dank, lieber Max/jg

Freitag, 21. September 2018

Was macht eigentlich Tom ?


Der Mann ist in der Welt unterwegs. Gerade packt er seinen Koffer für einen Trip nach Amerika und Afrika - wobei die Foto Ausrüstung wahrscheinlich den meisten Platz einnimmt. Was für ein Glück, dass sich Tom zwischendurch immer mal wieder Zeit nimmt für uns und unsere Projekte. Mit den schönsten Bildern aus Myanmar hat er schon viele Menschen für unsere Arbeit begeistert. Die schönsten Fotos sind auf seiner Seite zu sehen: https://www.tom-koenig.com Über ist über die Zeit ist nebenbei eine wunderbare Portraitserie von den Freunden der Stiftung entstanden (an der Pinwand im Studio sieht man, wen er sonst so ablichtet) alles pro Bono. Wir überlegen noch den richtigen Rahmen, planen vielleicht eine Myanmar Ausstellung mit seinen Bildern. Danke Tom/jg 

Samstag, 15. September 2018

Was macht eigentlich Bernhard ?


Botschafter der Stiftunglife
Die diplomatische Karriere liest sich beeindruckend. Bernhard von der Planitz hat Deutschland in der Welt vertreten – und als Protokollchef der Bundesregierung die Welt in Deutschland empfangen. Nach seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst unterstützt Bernhard unsere Projekte mit viel Interesse und eigenem Engagement. Heute haben wir uns in Berlin getroffen, um die nächste gemeinsame Reise zu besprechen: Gilla und Bernhard möchten im nächsten Jahr ihre drei Schulen in Bagan besuchen/jg 

Donnerstag, 6. September 2018

Was macht eigentlich Roland ?


Roland spielt Golf
Nach 13 Jahren Arbeit für die Tafeln hat er sich das verdient. Endlich hat der wohlgelaunte Rentner mal wieder ein bisschen Zeit, an seiner Form zu arbeiten. Am letzten Sonntag haben wir einen Schlussstrich gezogen und das Buch der Tafeln mit 422 Seiten zugeklappt. Jede Seite steht für ein Tafelfahrzeug und für die Zusammenarbeit mit vielen Lions Freunden in ganz Deutschland. Roland wird uns verbunden bleiben - und wir werden den Lions verbunden bleiben: mit neuen Projekten in Deutschland und in der Welt/jg

Montag, 3. September 2018

Stiftungstreffen auf der Hütte





Die Mischung macht's

Diese alte Weisheit hat sich wieder mal bewährt: ein paar bekannte und ein paar neue Gesichter, eine gemütliche Hütte, gutes Essen und ein paar Flaschen Lagrein - viel Mehr braucht man nicht. Hier das offizielle Stiftungsfoto (leider ohne Martina, die müsste schon früher abreisen) verbunden mit einem dicken Dankeschön an Roland - und an alle,die dabei gewesen seid. Es war unser viertes oder fünftes Treffen in den Bergen. Im Sillberghaus hat die Stiftunglife ein Zuhause gefunden. Dafür danken wir Peter als Freund und Gastgeber. Roland's 422 Fahrzeuge für die Tafeln sind ein großes Kapitel im Buch der Stiftung – neben vielen anderen Bildern, Menschen, Geschichten und Eindrücken. Bis spät in die Nacht haben wir darin gebadet. Wer heute Abend wieder mit einem Gute Nacht Lied schlafen gehen möchte (leider gibt es keine Tonaufnahme von Jürgens Posaunensolo gestern Abend) kann mal ersatzweise hier reinhören: https://youtu.be/omLlFl-Kq-

Sonntag, 26. August 2018

Was macht eigentlich Dörte?


Dörte macht Urlaub. 
Urlaub von den beiden Herren links ein rechts, die ständig was von Ihr wollen, Urlaub von Gessner und Raap - und von der Stiftunglife. Für zwei Wochen müssen die Herren nun selbst sehen, wie sie zurecht kommen. Das wird schwer werden, denn Dörte ist die gute Seele  vom Geschäft. Ohne Dörte läuft so gut wie nichts in unserem Büro in Celle am Neumarkt. Das gilt für den Immobilienbereich der Firma genauso wie für die Stiftung und unser gläsernes Konto. Einen schönen Urlaub wünschen wir Dörte und ihrem Mann und freuen uns auf die Rückkehr. Bis dahin versuchen wir zu überleben...

Montag, 13. August 2018

Was macht eigentlich Ludger ?


Zusammen mit Wolf und Dieter kümmert er sich um unsere Swimming Doctors im Delta von Myanmar. Mindestens einmal pro Jahr ist der erfahrene Celler Kinderarzt selbst auf dem Schiff. Daneben organisiert und begleitet er die Einsätze befreundeter Kollegen. Neben Allgemeinärzten ist besonders der Rat von Kinder-und Zahnärzten gefragt. Nicht nur vor Ort, auch auf Entfernung ist guter Rat gefragt. Die modernen Medien machen Ferndiagnosen möglich – besser gesagt: den Austausch fachlicher Meinungen bei der Patientenbehandlung. Regelmäßig erreichen Ludger Anfragen vom Schiff, das 10.000 km entfernt im Einsatz ist. Bilder, Informationen und Meinungen werden dann über Laptop (zur Not auch mal übers Handy, wie hier auf dem Foto) ausgetauscht. Das gut aus ausgebaute Internet im Delta hat diese technische Entwicklung möglich gemacht/jg

Freitag, 10. August 2018

Gute Reise

Die Regelung der Reisekosten ist bei uns in der Stiftung sehr einfach: jeder darf so fliegen, wie er möchte, weil jeder sein Ticket selbst zahlt. So können wir gewährleisten, dass alle Spendengelder zu 100 Prozent in die Projekte gehen/jg

Montag, 6. August 2018

Was macht eigentlich Min Min ?


„Gib mir mal drei Minuten..."
Min Min ist ein Organisationstalent. Während er den Dorfbewohnern in und um Bagan unser Solar Programm erklärt (hier im Bild) organisiert er mit seinen drei Telefonen die Baustellen, die halbe Familie und die mitreisenden Gäste. Hilfsbereit versucht er alle Wünsche möglich zu machen. Ein NEIN gibt es bei ihm nicht. Das kann gelegentlich zu Verwirrungen führen, weil er auch zu den Dingen JA sagt, die nicht möglich sind. Da muss man einfach etwas genauer hinhören - nach zwölf Jahren gemeinsamer Arbeit kennt man sich ein bisschen. 2006 kam Min Min frisch von der Uni mit seinem Tour Guide Abschluss in der Hand. Leider gab es damals keine Touristen und so hat er angefangen für uns zu arbeiten. Gemeinsam sind wir über die Jahre gewachsen. Min Min hat uns das Land erklärt, die Kultur und das Leben hier. Das eine und andere konnte  er bestimmt auch von uns lernen. Aus dem jungen Mann ist ein großzügiges Familienvater geworden und ein erfolgreicher Unternehmer. Schön, dass wir noch immer gemeinsam dazulernen und neue Möglichkeiten entdecken/jg

Montag, 30. Juli 2018

Teamtreffen Myanmar

Im Sommer hatten wir unser Teamtreffen im Norden – gestern gab es das Treffen von unserem burmesischen Team in Yangon. Wie auf Föhr, hat auch hier jeder zunächst aus seinem Projekt berichtet:
Captain Wilk hat die Geschichten von seinen 145 Kindern im Heim erzählt.
Khin hat von ihren 100 Studenten berichtet, von denen den nächst 20 fertig werden
Phyo Ei hat von ihren Anstrengungen berichtet, mit jeden einzelnen Alumni zu erreichen
Naing hat von den swimming doctors berichtet und den seinen drei Schulbauten im Delta
Andreas hat von den Finanzen berichtet und von der Wirtschaft des Landes.
Khu Khu (im Bild hinter Min Min verdeckt) hat von der sechsten Meet&Greet Gruppe erzählt, mit der ihre Nichte gerade im Land unterwegs ist
Min Min hat von seinen 65 Schulen berichtet, den vielen Solarlampen, 1000 Bäumen die in diesem Jahr gepflanzt werden und drei Solar/Wasseranlagen.
Danach gab es ein leckeres Abendessen bei einem empfehlenswerten Inder. Die Adresse von dem Restaurant und die Details der Berichte gibt es im Protokoll nachzulesen. Das kommt in den nächsten Tagen hier auf die Seite, zu sehen unter „Wir über uns" jg

Donnerstag, 26. Juli 2018

Was macht eigentlich Carla ?


Carla Lüders ist den Spuren ihrer Eltern gefolgt. Die waren schon mehrmals in Myanmar. Offensichtlich hat sich die Liebe zu Land und Leuten auf die Tochter übertragen. Im vergangenen Jahr, direkt nach dem Abitur, war Carla als Trainee im Kinderheim in Thanlyin. Seitdem lassen sie die Kinder nicht mehr los. Inzwischen studiert Carla in Lübeck Medizin. Gemeinsam mit Renate kümmert sie sich um die Kinder und die 11 Paten hier in Deutschland. Im Frühjahr war sie vor Ort, hier ist ihr ausführlicher Bericht: 

"Ein gutes Jahr ist es her, dass ich mein Praktikum im Kinderheim beendet habe und schon damals wusste ich, dass ich, wenn irgend möglich, zurückkommen möchte. Ich fand es schade, dass die Kinder zwar mit jedem neuen Praktikanten wieder neue Gesichter, Persönlichkeiten und ein Stück der weiten Welt kennenlernen, diese neuen Bekanntschaften aber meist nie wieder sehen. Gerade, wenn man sich nah gekommen ist, die Verständigung besser zu klappen beginnt und sich der Alltag einspielt, verschwindet der oder die Liebgewonnene aus fernen Landen wieder. Diesen Lauf wollte ich durchbrechen und nahm mir deswegen vor, wieder zu kommen! Als ich wieder ankam, war es, als sei ich nie weg gewesen: die Kinder erinnerten sich alle an mich, die Scheu, die bei Fremden herrscht, war keine Minute zu spüren, und gleich wurde ich munter zum Fangen und Skipo spielen ermutigt. Die älteren Mädchen, mit denen ich im letzten Jahr viele Lieder gesungen und getanzt habe, versicherten alle, dass sie bei den Tönen von „Because of you" nostalgisch würden. Die knappe Woche, die ich nun mit den Kindern verbringen konnte, war erfüllt von Freude, Malen, Basteln, Singen, Tanzen und Quatschen. Besonders gefielen den Kleinen die Spiele „Reise nach Jerusalem" und „Karotten ziehen". Die Älteren äußerten Wünsche, welche Lieder sie lernen möchten, und so schmetterten wir am Ende der Woche alle aus vollem Halse „One thing" von One Direction, beinahe wie deutsche Mädchen, nur eben dem Trend etwas nachhinkend. Gegen Abend, wenn es nicht mehr ganz so heiß war, holte ich meinen Laptop und eine Gruppe von ca. 20 Mädchen tanzte zusammen zu verschiedensten Zumba-Videos auf Youtube und war hellauf begeistert. Vor ein paar Wochen sind viele neue Kinder ins Heim gekommen. Einige von ihnen sprechen die burmesische Sprache noch nicht und so unterrichteten die Ältesten sie jeden Tag ein bisschen im burmesischen Alphabet, traditionellen Gesängen und Tänzen. Wie liebevoll die Kinder miteinander umgehen (klar, auch hier gibt es mal geschwisterliche Streitereien) und die familiäre Rolle einnehmen, ist wirklich toll anzusehen. Während meines kurzen Besuchs wurden vier Nähmaschinen gespendet, da einige Mädchen mir immer wieder erzählten, sie würden gerne Designerinnen werden. Als die mechanischen Maschinen dann ankamen, war die Freude riesig und gleich am nächsten Tag begannen die Kinder, fleißig zu üben: erst einmal nur mit Zeitungspapier die Stiche, später dann auch mit Faden. Zwei Mitarbeiterinnen können gut nähen und bringen es ihren Schützlingen bei. Sicherlich dürfen wir schon bald die ersten Stücke bewundern. Ganz neugierig waren die Kinder auch darauf, wie es mir im letzten Jahr ergangen war, und lauschten gespannt, wenn ich von meinem Umzug und dem interessanten Studium erzählte. Einige von ihnen wollen selbst Medizin studieren, die Älteste würde gerne Krankenschwester werden. „Ma Carla, bitte besuche uns wieder!", baten mich meine Mädels und wie auch letztes Jahr, nehme ich es mir fest vor, mein Versprechen zu halten. Eine kurze Woche, unglaublich schön, berührend und voll von Glück." Carla

Donnerstag, 19. Juli 2018

Was macht eigentlich Ludger?


Ludger liebt Kinder - seine eigenen und all die vielen, die täglich in seine Praxis kommen. Auch dann noch, wenn es manchmal zu viele sind. Impfen, Bauchweh, Vordorgeuntersuchung - Ludger nimmt sich Zeit, strahlt Ruhe aus und geht auch noch nach einem zehn Stunden Tag freundlich auf jeden Menschen zu. In seiner Praxis gibt es kein Extra Wartezimmer für Privatpatienten, alle werden mit gleichem besten Standard behandelt. Auch wenn sie, wie Lasab, keine Gesundheitskarte vorlegen können. Trotz allem Engagement ist absehbar, dass Eltern keinen Termin mehr für Ihre Kinder bekommen, die sechs Ärzte in der Celler Kinderarzt Praxis sind am Limit. 

Und was macht so ein engagierter Kinderarzt in den Ferien? Er fliegt jedes Jahr nach Myanmar und geht direkt an Bord der Swimming Doctors. Wenn er dann mit dem Schiff im Delta unterwegs ist (dort leben zwei Millionen Menschen) ist er der einzige ausgebildete Kinderarzt, den man dort antrifft. „Ich bin gerne dort, die Menschen sind freundlich und dankbar, die kommen nicht zu uns, weil sie einen kleinen Schnupfen haben." jg

Mittwoch, 18. Juli 2018

Alltagshelden

Die Bilder vom Besuch der Kanzlerin in einem Pflegeheim waren gestern in der Presse zu sehen. Frau Merkel hat mit dem Besuch ihr Versprechen eingelöst. In einer Videobotschaft bezeichnete die Kanzlerin die Pfleger und Pflegerinnen in Altenheimen als die "Helden des Alltags". Während Frau Merkel im Johannesstift in Paderborn war, habe ich mich mit drei Alltagsheldinnen in Celle getroffen: seit einem Jahr gehen Nora, Mervat und Waafra jede Woche für ein oder zwei Stunden in ein Altenheim. Dort kümmern sie sich um Menschen, die sich über ein bisschen Gesellschaft freuen. Wenn das Wetter schön ist, gehen sie raus in den Park mit denen, die im Rollstuhl sitzen. "Wir schieben Oma" heist das Projekt, in dem sich diese drei Frauen engagieren, die vor zwei Jahren als Flüchtlinge nach Celle kamen/jg