Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen

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Schulen
Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen

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Studenten
Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in ...weiterlesen

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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Freitag, 17. Mai 2019

Leben in Myanmar


Hier stellen wir unseren Studenten Len Kee Thang vor
Er ist einer von den 104 Studenten, die von uns in Myanmar mit Rat und Tat gefördert werden. Er studiert Forstwirtschaften und Umweltwissenschaften an der Uni in der Hauptstadt Naypidaw. Der junge Mann ist nicht nur ein guter Student, sondern auch an den Gebräuchen seiner Vorfahren, der Chin, interessiert. In den Ferien hilft er seinen Eltern auf deren kleiner Plantage. Nach Abschluss seines Studiums im kommenden Jahr möchte er gerne Förster beim Umweltministerium werden. Wir drücken die Daumen! 

Len Kee Thang is a final year student who studies Forestey and
Environmental Science, in Yezin. He got excellent results again in his first semester exam in March as in the past years. He spent his summer vacation at his home in Kanpetlet, Chin State helping his parents with the plantation of white yum and learning his tribe's authorites and his clan's history. Sometimes, he reads books on the technology of planting Amorphophallus Campanulatus Blume. He wants to be a forester at the Ministry of Natural resources & Environmental Conservation when he finishes the studies. Great to hear how he spent his vacation very well. Enjoy the remaining days of your vacation, Kee Thang! ab

Mittwoch, 15. Mai 2019

Unser Dorf soll schöner werden

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Was wir in den Dörfern von Myanmar tun, ist über die Jahre weit mehr geworden als Schulen bauen oder Solarlampen verteilen. Man könnte es als ein „Village integrated Programm" bezeichnen, ein Dorfentwicklungsprogramm. Das gab es vor vielen Jahren auch mal in Deutschland: „Unser Dorf soll schöner werden", hieß es damals. Wenn man den Gedanken ein bisschen weiterspinnt, dann wird das „schöner werden" zur Grundlage für ein besseres Leben in den Dörfern. Schönes Leben auf dem Land ist notwendig, denn eine Gesellschaft braucht nicht nur Stadtleben. Das gilt für die Dörfer im bayerischen Wald genauso wie für die Dörfer im Delta. Wir unterstützen die Bemühungen der Dorfbewohner. Mit dem Bau einer Schule fängt es an. Welche weiteren Projekte dann dazukommen, das liegt an den Wünschen und Möglichkeiten der Dorfbewohner. Wir versuchen die Entwicklung in den Dörfern mit Rat und Tat zu begleiten. Hier ist eine kleine Übersicht zu unseren acht verschiedenen Bausteinen der Dorfentwicklung:

Schulgebäude groß und klein
Wir bauen unser Standard Schulgebäude mit fünf Klassenräumen, dazu ein Toilettenhäuschen mit sechs Toiletten und Handwashstation. Gesamtkosten fix und fertig 30.000 Euro. Min Min man wickelt diesen Schulbau für uns als Generalunternehmer ab. Sein Verdienst richtet sich nach dem Preis der Steine, dem Preis des Stahls und seinem Verhandlungsgeschick mit den Handwerkern. Naing gibt den vollen Betrag an den Unternehmer weiter und bekommt von uns 1.500 Dollar pro Schulgebäude, dieser Betrag wird aus dem Maintenance Fond* bezahlt. Es gibt ein kleines Gebäude, in der gleichen Konstruktion, aber nur mit zwei Räumen, ohne Toiletten für 10.000 Euro. Diese Gebäude haben wir früher als Kindergarten bezeichnet, durch die Neuorganisation des Schulsystems nennen wir es nun Preschool (zur Erklärung: der Besuch von einem Kindergarten ist freiwillig, der Besuch der Preschool ist verpflichtend)

Livesaver
An unseren Schulen bauen wir Toilettenanlagen mit Handwash Stations. Die sind natürlich besonders sinnvoll, wenn sie genutzt werden – aber warum sollen sich Kinder die Hände waschen, wenn die Erwachsenen das auch nicht tun. Schaubilder und Plakate sind hübsch anzusehen, bewirken aber leider nicht viel. Eine Toilettenfrau wäre die Lösung, die jeden Kind nach dem Toilettenbesuch ein Stück Seife und ein Handtuch reicht, bis die Kinder das gelernt haben. Das Problem: wir fanden keine Frau, die das machen wollte. Erst mit gutem Zureden vom Mönch und der Erklärung, dass dieser Job Leben rettet, waren wir erfolgreich. Kosten: 80 Euro pro Monat.

PAUL Wasserfilter und Trinkflaschen
An allen unseren Schulen steht in der Regel ein PAUL Wasserfilter. Wir haben das Wasser untersuchen lassen, auch nach jahrelangem Gebrauch ist die Qualität des gefilterten Wasser hervorragend. Das geht allerdings nur, wenn das Wasser direkt aus dem Wasserfilter gezapft und frisch getrunken wird. Um das sicherzustellen, wollen wir im Laufe dieses Jahres neue Zwischenspeicher testen und/oder Wasserflaschen an Schüler und Lehrer verteilen. 

Unsere Schule soll schöner werden
Was können wir dafür tun, dass unsere Schule noch schöner wird? Mit Sauberkeit fängt das ganze an, auf dem Schulhof und in den Klassenräumen. Man kann Bäume pflanzen und Blumenbeet anlegen. Wir unterstützen diese in sehr tive, in dem wir jedes Jahr einen Preis für „Die schönste Schule" ausloben. Das Preisgeld ist für Kinder und Lehrer bestimmt, für einen Ausflug oder eine besondere Anschaffung.

Plastik Recycling
Vor vier Jahren haben wir die Plastik Recycling Station P1 in Pakoku auf den Weg gebracht. Das Investment wurde von der Stiftung finanziert, auch die ersten zwei Jahre des laufenden Betriebs. Seit zwei Jahren läuft das Projekt als selbstständiges family Business. Der Plastikmüll wird von den Menschen in der Umgebung eingesammelt und gebracht, sie bekommen ein paar hundert Kyat für jeden Sack Plastikmüll, den sie abgeben. Am Ende des Recyclingsvorgangs gibt es Granulat, das verkauft wird. Aus dem Verkaufserlös werden die laufenden Kosten gedeckt. Seit Anfang des Jahres läuft das zweite Projekt, P2 am Ngapali Beach. In der zweiten Hälfte des Jahres soll P3 in Bagan starten.

Solarlampen, auch mit Mobilcharger
wir importieren Solarlampen aus China, das Stück für zehn Euro. Die Solarlampen mit Akku fürs Handy kosten 20 Euro pro Stück. Die Lampen werden über Min Min und Naing in den Dörfern verteilt. Die Dorfbewohner Spenden 5.000 Kyat für die Lampe und 10.000 Kyat für die Lampe mit Akku. Für die Verteilung bekommen Min Min/Naing von diesem Geld 1.000 Kyat für die Lampe bzw 1.500 Kyat für die Lampe mit Akku. 4.000 bzw 8.500 gehe in das entsprechende Maintanance Konto. 

WasserSolarlanlagen
Mit seiner Anregung „ Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt" hat Herr Kühne eine Idee auf den Weg gebracht, die wir seit zwei Jahren mit großem Erfolg für verfolgen: Solaranlagen aufstellen an vorhandenen Brunnen, die jetzt mit einem Dieselgenerator betrieben werden. Der Dieselgenerator bleibt redundant stehen, die Anlage wird Hybrid betrieben, die Solarfelder übernehmen zu mehr als 90% die Stromversorgung für die Elektropumpe. Gesamtkosten abhängig von der Brunnentiefe in der Regel 10.000 Euro plus Eigenanteil der Dorfbewohner 2.000 Euro.  Der Eigenanteil wird auf das Maintenance Konto eingezahlt. Ersparnis für die Dorfbewohner 2.000 bis 3.000 Dollar pro Jahr

Bäume pflanzen
In diesem Jahr verschenken wir Bäume als Zeichen einer langfristigen Verbindung. Das Angebot geht an alle Bewohner der 80 Dörfer, in denen wir Projekte haben. Angeboten werden fünf verschiedene Baumsorten, die regional abgestimmt sind. Ein Setzling kostet im Schnitt drei Euro. Min Min und Naing übernehmen die Verteilung, die Dorfbewohner dürfen sich ihren Wunschbaum aussuchen, sie pflanzen und pflegen den Baum in der Regel auf ihrem Grundstück.

Der Maintanance Fond
Grundlage unserer Arbeit ist die Einbeziehung der Menschen in die Projekte – oder besser gesagt: wir schauen und fragen, was die Menschen sich für ihr Leben wünschen. Wenn wir die Möglichkeit sehen, Ihnen bei der Erfüllung ihrer Wünsche zu helfen, dann tun wir das. Voraussetzung ist immer, dass die Dorfbewohner mit eigenen finanziellen Mitteln in Vorleistung gehen. Für 1.000 Kyat, die ein Dorfbewohner spendet (für eine Schule, einen Wasserfilter oder eine Solarlampe) geben wir 5.000 Kyat. Nach diesem Grundsatz entwickeln wir alle Projekte. Diese Gelder, die von den Dorfbewohnern gegeben werden, kommen auf ein „Maintanance Konto". Aus diesem Konto zahlen wir alle Reparaturen und Instandhaltungen unserer Projekte. Verfügungsberechtigt für das Bagan Konto sind Ursula/Tina und Min Min - für das Delta Konto sind es Naing mit Petra/Christian/jg

Sonntag, 12. Mai 2019

Dörfer im Delta


HahnAir 2 School 
Durch den langjährigen Einsatz der swimming doctors im Delta haben wir Kontakt zu vielen Dorfbewohnern bekommen. Hier und da haben sich freundschaftliche Verhältnisse gebildet, wir sind mit den Menschen ins Gespräch gekommen. Unser medical Team ist in die Schulen gegangen, um mit den Kindern über Hygiene zu sprechen und Zähneputzen zu üben. Dabei haben wir viel Mangel gesehen – nicht nur bei der Hygiene, sondern auch bei den Schulbauten. So ist die Idee entstanden, entlang der swimming doctors Route Schulen zu bauen. Die Idee schreitet gut voran: die Schule hier im Bild ist bereits unser achtes Schulprojekt im Delta. Rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres wird dieses Gebäude in den nächsten Tagen fertig. Bauzeit drei Monate, Baukosten 30.000 Euro. Im Herbst wird es eine schöne Einweihungsfeier geben/jg

Dörfer rund um Bagan


VOLKER Preschool
vor einem Jahr gab es eine Änderung im Schulsystem von Myanmar. Was früher freiwillig war, ist nun zur Pflicht geworden: der Besuch der Vorschule. Dadurch haben die Kinder ein Schuljahr mehr – und die Schulen brauchen einen Unterrichtsraum mehr. Wir helfen den Schulen, die dafür zusätzliche Räume brauchen, mit dem Bau eines kleinen Schulgebäudes. Von der Konstruktion ist das wie unser Schulgebäude, nur eben kleiner, mit zwei Klassenräumen. Natürlich kostet es auch weniger: 10.000 Euro, hier im Bild die Volker Preschool in der Nähe vom Bagaan. Mit etwas Glück ist das Projekt im Juni fertig, wenn die Schule nach den großen Ferien wieder beginnt. Für den Herbst ist dann die Einweihungsfeier geplant/jg

Sonntag, 5. Mai 2019

Saubere Sache


Heute ist der Tag der Händehygiene 
Das Datum 5.5. symbolisiert die zweimal fünf Finger des Menschen. Händehygiene ist ein wichtiger Schutz vor Infektionen. Regelmäßiges Händewaschen gilt als eine der entscheidenden Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten. Die Kinder hier auf dem Foto haben sich ihre Hände gewaschen. Nicht, weil es so üblich ist, sondern weil wir sie darum gebeten haben. Es ist gar nicht so leicht, Kinder dauerhaft zu motivieren, die Hände zu waschen - besonders nach dem Gang zur Toilette. An einigen Schulen rund um Bagan testen wir seit ein paar Monaten den Einsatz einer Toilettenfrau. Sie reicht den Kindern Handtuch und Seife und achtet darauf, das jedes Kind ordentlich die Hände wäscht. Nicht ganz unwichtig in einem Land, in dem viele Menschen ihren Reis mit den Händen essen/jg

Heute ist Welt Lachtag


Lachen wirkt positiv auf Psyche und Körper

Einfach nur komisch ist das Lachen nicht., sagen die Wissenschaftler. Sie wissen, dass Kinder oder besonders alberne erwachsene Exemplare sich so in einen sprichwörtlichen Lachkrampf hineinsteigern können, dass sie kaum mehr zu stoppen sind. Andere bekommen Atemnot oder Seitenstechen, wenn es besonders lustig zugeht. Aber keine Sorge, Totlachen kann man sich nicht, im Gegenteil: Es ist ein gutes Training für den Körper, denn während eines lauten Gelächters sind 200 Muskeln aktiv. Der Puls steigt, die Atmung beschleunigt sich und Blut staut sich im Gehirn, weil im Brustkorb ein Druck entsteht. Bei manchen Menschen ist das deutlich sichtbar: Biegen sie sich vor Lachen, bekommen sie dabei einen roten Kopf. Manchmal fängt alles, wie auf dem Foto zu sehen ist, mit einer roten Nase an. Die Kinder in „unserem" Kinderheim hatten viel zu Lachen, als Carla sie besucht hat/jg


Montag, 29. April 2019

Heute in der Süddeutschen Zeitung


Neue Schulen, in denen offenere Unterrichtsformen möglich sind.
In der Süddeutschen Zeitung von heute kann man viel über die neuen Lernformen an unseren Schulen erfahren – und die räumlichen Anpassungen, die dafür notwendig sind. Ganz anders in Myanmar. Wenn wir dort Schulgebäude bauen, folgen wir einem Bild, das bei uns vor vielen Jahren üblich war: ein Klassenraum, vorne die Tafel und in Reihen aufgestellte Schulbänke. Doch dieser Frontalunterricht war gestern. Die Zukunft gehört offenen Lernformen. Heute sind flexible Räume gefragt, in denen keiner mehr still sitzen muss. Schön für unsere Kinder in Deutschland. Bis solche Entwicklungen in Myanmar ankommen, wird noch viel Zeit vergehen. Jede Gesellschaft braucht Zeit, um sich zu entwickeln/jg

Egbert School Update

 

I went to Egbert school and collected the contribution money 
They want to move new school building to the left side about three meters. Direction is same how you agreed. They doing the old building renovations is almost done by theirselves. They want to start the new school building as soon as possible. Before raining season they want to finish foundation. I check our construction group for that, they said middle of May they can be finish Hahn Air school. So after that, they can start ground breaking and do foundation. I got money for Egbert school now almost 75 %. They are very active, i like this little village in the Delta, close to our Swimming Doctors route. Please see the attachment photos of the renovation process in the old school building. Thanks Naing

Dienstag, 23. April 2019

VIP in Myanmar




Werbung verspricht viel „und mehr"
Eigentlich mag ich sie nicht, diese offenen Versprechen für mehr, aber es gibt Ausnahmen. Als wir vor zwölf Jahren die erste Schule in Bagan gebaut haben, ging es darum, eine alte Hütte durch ein festes Gebäude zu ersetzen. Ein Jahr später haben wir gesehen, dass die Kinder kein sauberes Trinkwasser bekommen. „Welchen Nutzen hat ein gutes Schulgebäude, wenn die Kinder krank sind" haben wir uns gefragt und begonnen, Wasserfilter an unsere Schulen zu bringen. Ein Jahr später ging es dann um Solarlampen - und weil das mit der Solartechnik so gut funktioniert hat, haben wir auch bald darauf die erste Jahr WasserSolar Anlage gebaut. 

Alle paar Monate fahren wir in die Dörfer und reden mit den Menschen. So ist aus dem Bau eines Schulgebäudes ein Dorf Entwicklungsprogramm geworden. Ursula wird mit Min Min bei ihren Besuchen von den Dorfbewohnern als Freundin begrüßt, als kluge Ratgeberin aus einer anderen Welt. Wenn in Zukunft bei uns in der Stiftung von VIPs die Rede ist, dann handelt es sich nicht um besonders wichtige Menschen, sondern um unser „Village integrated Program". Als ich Anna gebeten habe, mir diesen Begriff zu übersetzen meinte sie „Das ist doch ganz einfach: Ihr beteiligt die Menschen an euren Projekten, die müssen auch immer etwas tun". Recht hat sie damit. Auch bei unserem nächsten Projekt werden die Dorfbewohner wieder mit anfassen: wir wollen Bäume pflanzen, in jedem Dorf für jede Familie einen Baum. Die Familien bekommen Schatten und wir haben einen Klimabeitrag geleistet. Sowas nennt man WIN WIN 🙂 jg

Samstag, 13. April 2019

Letzte Station Bagan



Da staunen unsere Referenten

Dass die Teilnehmer staunen, war uns klar, denn unsere Studenten sind klassische Vorlesungen gewohnt. Aber dieser wunderschöne Platz unter einem Baum war auch für die Referenten eine neue Erfahrung. Min Min hat uns hierher gebracht und alles bestens organisiert. Tina und Jan sind es gewohnt vor großen Publikum zu sprechen, meist in klimatisierten Räumen. Das war hier eine neue, ganz andere Erfahrung. „Die gute Energie war zu spüren“, das haben alle Teilnehmer bestätigt, als wir uns am Sonntagabend verabschiedet haben. Wir nehmen viele Erfahrungen mit und freuen uns auf das Sommercamp 2020. ein großes Dankeschön geht an Luca, der uns diese kleinen Videos gefilmt und geschnitten hat/jg

Freitag, 12. April 2019

Nachricht von Min Min


Time to have a break 
Ursula & Leon School bear Bagan yesterday. From today on workers will make a break until Myanmar New Year (water festival). They will be back on 19. April. 2019. Today is the beginning of water festival. I wish " Happy Myanmar New Year " to all my friends and donors from Germany 😊 mm

Mittwoch, 10. April 2019

Stein auf Stein



7 Cent kostet ein Ziegelstein
Das ist der aktuelle Tagespreis für Selbstabholer in Yangon, bei Lieferung an die Baustelle kommen ein bis zwei Cent dazu. Die Preise schwanken, je nach Jahreszeit und Region können die Steine auch dchon mal das Doppelte kosten. Handgefertigte Ziegel sind hier etwas günstiger, weil sie in den Abmessungen etwas mehr Toleranzen haben. Auf dem Foto sind maschinengefertigt Ziegel- und Betonsteine zu sehen. Die Betonsteine sind günstiger, werden in der Regel aber nur für Nebengebäude verwandt. Das Ausgangsmaterial für Ziegelsteine ist Lehm oder Ton, die Steine werden gebrannt. Die Burmesen haben eine lange Tradition und viel Erfahrung mit Ziegelbauten, wie an den Tempelfeldern in Bagan zu sehen ist. Unsere Schulen werden in der Regel als Fachwerkkonstruktion gebaut und mit Ziegelsteinen ausgemauert. Außen ist es ein Sichtmauerwerk, innen werden die Wände verputzt, damit die Klassenräume hell gestrichen werden können/jg

Dienstag, 9. April 2019

Fertig


Am Stadtrand von Yangon
Diese Schule hat unsere Unterstützung ganz besonders gebraucht. Wir kennen ja die Situation ganz genau, weil alle Kinder von „unserem" Kinderheim hier zu Schule gehen. Neben unseren Kindern gehen hier weitere 2.000 Kinder zur Schule. Trotz Schichtunterricht werden in einigen Klassenräumen mehr als 80 Schüler unterrichtet. Es gibt genügend Lehrer, aber zu wenig Räume. Nun sind es mit diesem Neubau ein paar Räume mehr geworden. ein großes Dankeschön an Dr. Pöllath in Hamburg und das Beiersdorf Team in Yangon. Naing hat den Schulbau organisiert, überwacht und gestern eine schöne Einweihungsfeier organisiert. Wir bedanken uns herzlich/jg

Was macht eigentlich Carla ?


Kindern Freude schenken
In den letzten Tagen haben wir viele fröhliche Bilder aus dem Kinderheim bekommen. Das freut uns deshalb besonders, weil die meisten dieser Kinder eine Geschichte haben, in der es nicht viel zu lachen gab. In dem wunderbaren Kinderheim am Stadtrand von Yangon werden sie umsorgt, bekommen sie eine gute Schulbildung und regelmäßig zu essen. Die Wäsche wird gewaschen, sie werden nach Ihren Möglichkeiten gefördert. Das ist alles nicht selbstverständlich in Myanmar - und schon gar nicht für Heimkinder. Wir helfen ihnen beim Start ins richtige Leben - und in ganz besonderen Momenten können wir sogar Freude schenken. Carla ist unsere beste Botschafterin für diese Kinderfreunden, wie hier auf dem Bild zu sehen ist. Danke Carla 🙏

Freitag, 29. März 2019

An der HahnAir II School wird gearbeitet



Jetzt sind wir soweit, dass die Spender ihren Schulbau live verfolgen können: ein kleines Kamerasystem macht es möglich, mit Sim Card und Solarenergie ausgestattet. Der Spender bekommt die Zugangsdaten, mit denen er sich live auf die Kamera schalten kann. Das ist schon fast so ein Gefühl, als wenn man selber auf der Baustelle steht/jg

Donnerstag, 28. März 2019

Baubeginn an der RENÉ School


Bullerbü in Ngapali
Kinder leben glücklich in Bullerbü, wenn man der schwedischen Autorin Astrid Lindgren folgt, die in ihren Büchern das idyllische Leben auf dem Land aus der Sicht eines siebenjährigen Mädchens schildert. 

Fährt man über holprige Wege vom Ngapali Beach ins Hinterland, kommt man in ein kleines Dorf, zu dem alle Bullerbü Geschichten passen. Hier werden wir eine kleine Dorfschule bauen für 25 Kinder. Weil sich alle darüber freuen, sind die Kinder gestern für dieses Foto zur Schule gekommen, obwohl jetzt große Ferien sind. Nach dem Wasserfest fangen wir mit den Bauarbeiten an. Mit etwas Glück ist das neue Gebäude zum Schulbeginn im Juni fertig. Die feierliche Schuleröffnung können wir dann im Herbst mit ein paar Tagen am Ngapali Beach verbinden/jg

Mittwoch, 27. März 2019


Deutschland 96 %
Myanmar 37 %
Die meisten bestehen die Prüfung, jedenfalls in Deutschland. Hier fallen nur wenige Schüler durchs Abitur, wie eine Auswertung der Nachrichtenagentur dpa zeigt. Zuletzt scheiterte demnach etwa einer von 26 Prüflingen, das sind knapp 4 Prozent. Auch in Myanmar beginnen die Abiturprüfungen in diesen Wochen (während alle anderen Schüler schon seit Anfang des Monats im Ferienmodus sind) Im goldenen Land lag die Quote der nicht bestandenen Abiturprüfungen im letzten Jahr bei 63 Prozent. Jeder kann die Prüfung nach einem Jahr wiederholen, aber die meisten verzichten darauf/jg

Montag, 18. März 2019

Studentenförderung


10 bis 15.000 $ haben manche Eltern hingeblättert
In Amerika kann oder konnte man Studienplätze kaufen. Dabei sind Korruption und Bestechung Begriffe, die oft fallen, wenn man sich über Projekte in Afrika oder Asien unterhält. Deshalb hier mal ein klares Bekenntnis für unser Studenten Programm in Myanmar: Voraussetzung für die Aufnahme von Studenten in unser Förderprogramm sind:

- guter Schulabschluss
- arme Eltern
- ein persönliches Interview 

Natürlich sind auch bei uns Ausnahmen möglich. Zum Beispiel wenn wir Studenten aus dem Nordrakhine aufnehmen, oder muslimische Schüler sich bei uns bewerben, dann drücken wir bei den Noten schon mal ein Auge zu. In den nächsten Wochen sind wieder Abschlussprüfungen in Myanmar. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und freuen uns auf neue Bewerber. Im Laufe dieses Jahres werden wir unsere monatlichen Förderbeiträge für die Studenten von 150.000 auf 200.000 Kyat anheben. Mit dem Geld kann man keine großen Sprünge machen, aber es reicht. Besonders in den großen Städten ist das Leben in den letzten Jahren teurer geworden/jg

Kinder, Kinder

Der Ernst des Lebens rückt näher - erst einmal stärken

In Thanlyin hat die Schule wieder begonnen. Sechs Mädchen und neun Jungen sind nun im letzten Schuljahr und müssen sich auf wichtige Prüfungen vorbereiten. Das Team vor Ort ist sehr damit beschäftigt, die Schüler zu motivieren und zum Lernen anzuhalten - wie herausfordernd das bei 14 und 15-Jährigen ist, wissen alle Eltern. Im vergangenen Schuljahr haben von fünf Absolventen zwei den Schulabschluss bestanden und können ein Studium aufnehmen. Stiftunglife fördert bereits Absolventen des Vorjahres: zwei Jungen studieren dank eines monatlichen Stipendiums von 150.000 MMK (runde 100 EUR) in Sagaing und werden von einem Mentor begleitet. Drei Kinder haben trotz intensiver Hilfe beim Lernen keinen Abschluss erreicht, der für ein Studium qualifiziert. Aber auch für sie ist gesorgt. Sie werden im Waisenhaus oder in Hotels, die zur Uniteam Group gehören, arbeiten und an das Berufsleben herangeführt. Und wie die jungen Studenten werden sie weiterhin gut behütet - in Myanmar endet die Schulzeit bereits nach zehn Schuljahren, also mit 16 Jahren. Auch die Unterstützung der Pateneltern ist hilfreich - spornen Sie Ihre Kinder gern zum Lernen an, wenn Sie ihnen schreiben! Ihre Nachrichten an renate@stiftunglife.de werden zuverlässig weitergeleitet/Carla

Mittwoch, 13. März 2019

Was für eine Freude, wenn wir miterleben, dass Sie es geschafft haben. Zeigt es doch, dass wir die Richtigen ausgewählt haben. Ein Quäntchen Glück gehört auch dazu. Aber es zeigt auch, dass sie das Glück hatten, einen Mentor zu haben - und das beide, Studentin und Mentor, gut betreut worden. Dafür ein großes Dankeschön an Britta, Dorothea und Khin/jg

Herzlichen Glückwunsch an unsere Studentin Seint Sandar und ein großes Dankeschön an Andrea, die diese guten Nachrichten aus dem großen Strom der Facebook Meldungen für uns herausfiltert/jg

Wir gratulieren unserer Studentin und wir gratulieren Khin, die Hnin Pwint die letzten Jahre so umsichtig betreut hat - wie auch die anderen 99 Stiftunglife Studenten 👍


Wir gratulieren herzlich ðŸ'

Dienstag, 12. März 2019

NIVEA School


Wir sind anpassungsfähig 
Manchmal sieht unsere Schule etwas anders aus, als gewohnt. Das liegt dann an den örtlichen Voraussetzungen. Hier im Bild die Nivea School am Stadtrand von Yangon. Für die Abmessungen, die Raumaufteilung und die Farbgestaltung gab es klare Vorgaben der öffentlichen Verwaltung. Kein Problem für Naing, sich bei der Bauausgührung daran zu halten. Wichtig ist, dass die Kinder mehr Platz bekommen. Derzeit drängeln sich in manchen Klassenzimmern über 80 Kinder. Schüler und Lehrer werden aufatmen, wenn sie dank der neuen Räume einige Klassen teilen können. Davon profitieren auch unsere Kinder aus dem Kinderheim, dass nur ein paar 100 m von dieser Schule entfernt liegt. Für den 9. April planen wir die feierliche Eröffnung/jg

Montag, 11. März 2019

Ein schönes Fest



Die Schulleiterin hatte alles wohl organisiert
An der der Markus und Nicola Schule gab es ein fröhliches Fest. Die Kinder hatten ihren Spaß! Die Schulleiterin hatte für alle Kinder T Shirts bedrucken lassen und leckere Dinge für die Kinder vorbereitet. Min Min hatte den Beamer mitgenommen, so dass wir den Kindern und Lehrern die Videos zeigen konnten, die Nicola und Markus uns geschickt hatten! Das war eine Freude, dass sie die Spender wieder einmal live gesehen haben! Min Min hat übersetzt und es wurde viel gelacht. Außerdem hatte Min Min noch ein kleines Video von der Bagan Plastic Campaign dabei. Es zeigt wie sehr die Welt geprägt ist vom Plastik und wie verschmutzt unsere Umwelt und die Meere sind. Da ging ein großes Raunen und Erstaunen durch den Raum, so etwas hatten die Kinder noch nicht gesehen, es machte großen Eindruck auf sie! Danach durften die Kinder ein paar kurze Cartoons und Ausschnitte aus einem Konzert der Scorpions sehen. Kurt und ich haben versucht, die Kinder zum Tanzen zu bekommen. Sie fanden es alle toll, aber mitmachen, nein, dazu sind sie viel zu schüchtern!  Es war ein schöner Tag, die Kinder und die Lehrer hatten ihren verdienten Spaß mit dem 1. Preis vom Wettbewerb der saubersten Schule. Das werden wir ganz sicher beibehalten! Inzwischen bin ich glücklich wieder in Deutschland. Freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Myanmar bei unseren Schulen. Die Menschen sind mir sehr ans Herz gewachsen/Ursula 

Dienstag, 5. März 2019

Live dabei


Was für eine technische Entwicklung
Vor zehn Jahren gab es kaum ein Handy in Myanmar (geschweige denn Empfang) heute können wir den Bau unserer Schulen live mitverfolgen. Ein kleines Kamerasystem, eine Simkarte und ein Solarpanel machen es möglich. Das ganze System ist autark, man kann es an einen Baum oder einen Pfahl schrauben, wie hier im Bild. Mit den Zugangsdaten und einer guten Internetverbindung können die Spender in Frankfurt sehen, wie Ihre HahnAir School gebaut wird. Nur die Freude der Menschen, die holt man sich noch immer am besten selbst vor Ort ab/jg

Dienstag, 26. Februar 2019

On the way


Zwei junge Deutsche mit Meet&Greet in Myanmar unterwegs: 
Hallo zusammen, wir sind Philipp und Chris. Wir werden in diesem Monat über das Meet & Greet Programm durch Myanmar reisen. Vor einigen Tagen durften wir die Studenten von Technological University in Mandalay kennenlernen. Die haben uns in den Buddhistischen Stupa ‚Kuthodaw Pagoda' geführt, wo wir uns ein bisschen über unsere bisherige Erfahrungen austauschen konnten. Spannend, was wir hier erleben. Meet&Greet ist ein guter Tipp für alle, die nach dem Abi etwas von der Welt sehen wollen/jg

Montag, 18. Februar 2019

Schulstunde


Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt. John F. Kennedy

Was für ein Glück, ich war heute in der Schule eingeladen, einen Vortrag über unsere Plastik Recycling Projekt zu halten. Das war interessant, aber doch weit entfernt – deshalb haben wir am Ende des Vortrags gemeinsam Ideen für unseren Alltag hier gesammelt. Frei nach Kennedy wollten wir schauen, was jeder von uns tun kann, um den Plastikberg zu verringern. Viele gute Ideen sind dabei ans Licht gekommen. Die Lehrerin hat die alle an die Tafel geschrieben. Lehrer und Schüler in Myanmar würden jetzt staunen – nicht nur über die Inhalte, sondern auch über die elektronische Multimediatafel/jg

Samstag, 16. Februar 2019

Gestern in München


Das Chaos der Welt sortieren
Unter dieser Überschrift berichtet die Süddeutsche Zeitung heute von der Suche nach Lösungen auf der Sicherheitskonferenz in München. Zwischen Russland und der Nato droht ein Wettrüsten, zwischen USA und China ein Handelskrieg. Der US Präsident verhängt auch noch den Notstand. Bei solchen Weltkonflikten rutschen die Probleme im Nordrakhaing leicht aus dem Blickfeld. Unsere Gesprächspartner gestern Abend konnten einiges dazu sagen: die burmesische  Botschafterin Yin Yin Myint (zweite von links) und der Minister für innere Sicherheit U Thaung Tun (rechts im Bild)  Die große Lösung für das Rohingya Problem ist noch nicht in Sicht. Unser kleiner Beitrag kann die Förderung von muslimischen Studenten sein. Der Minister hat versprochen, zehn junge Leute in dem Konfliktgebiet zu suchen, die für unser Förderprogramm in Frage kommen. Wenn sich diese Zusage erfüllt, hat sich der Abend gelohnt. Wenn nicht, war es ein Essen in angenehmer Atmosphäre. Nicht mehr, aber auch nicht weniger/jg





Donnerstag, 14. Februar 2019

Vorbilder


Ist die schööööööön!

Dieser bewundernde Blick einer kleinen Besucherin in der Washington National Portrait Gallery ist das Schönste, was ein Bild erreichen kann. Auf dem offiziellen Porträt der Ex First Lady Michelle Obama von der Malerin Amy Sherald sind für die Kleine gleich zwei Vorbilder zu entdecken. Vielleicht hören wir nochmal von ihr, als Künstlerin oder als Präsidentin. Junge Menschen brauchen Vorbilder. Unsere Mentoren sind Vorbilder für 100 Studenten in Myanmar + unsere 22 Paten für die Kinder im Kinderheim sind solche Vorbilder. Was für ein Glück, dass wir dieses Glück vermitteln dürfen/jg

Mittwoch, 13. Februar 2019

Mit zur Lücke


Was tun nach dem Abi ?
Geld verdienen oder die große weite Welt entdecken? Wir bieten die Möglichkeit, gleichaltrige junge Menschen in Myanmar zu treffen. Meet & Greet heißt das Projekt, mit dem wir unterschiedliche Welten verbinden. Man kann es als Entdeckungsreise sehen, oder als kulturellen Austausch. In jedem Fall sind es spannende vier Wochen in einem fremden Land. Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt, wir helfen bei der Organisation stehen im Land mit Rat und Tat zur Seite. Interessenten wenden sich mit einer kleinen Bewerbung direkt an annette@stiftunglife.de


Sonntag, 10. Februar 2019

Danke Dennis


Wenn ein Filterwerk in jeder Beziehung zufriedenstellend arbeitet, dann finden sich erfahrungsgemäß in filtriertem Wasser weniger als 100 entwicklungsfähige Keime auf einen Kubikzentimeter
Robert Koch

Wie gut, dass Dennis Peupelmann (hier im Bild) zu uns gekommen ist. Denis hat Umwelttechnologie in Kassel studiert, er ist mit dem Paul Wasserfilter gut vertraut. In den letzten Wochen ist er in und um Bagan der Frage nachgegangen, wie gut das Wasser ist, dass aus unseren Paul Wasserfiltern kommt. Die Analyse der Wasserproben von 28 Schulen hat gezeigt, dass beinahe in jedem Fall das Wasser bakteriell verunreinigt ist, das aus Brunnen, Fluss oder Pond geholt wird. Dieses Wasser ist nach der Filterung mit dem PAUL in der Regel sauber. 

Bedenklich sind die Werte der Tongefäße (im Bild unten rechts) in denen das Wasser üblicherweise zwischengespeichert wird. Alle Proben weisen coliforme Belastungen auf, wodurch die Nutzung als Trinkwasser bedenklich ist. Die bakterielle Belastung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Kontakt mit den Händen zustande. Jedes Kind trinkt mit dem Mund aus dem selben Becher. Mit dem Becher schöpfen sie direkt in das Tongefäß ein, die Hände kommen dabei mit dem Trinkwasser in Kontakt. Die Kinder haben schmutzige Hände, weil sie sich nach der Nutzung der Toilette nur selten die Hände waschen - noch seltener mit Seife. So wird aus sauber gefiltertem Wasser belastetes Trinkwasser. Wir denken über Verbesserungsmöglichkeiten nach. Eine eigene Trinkflasche für jedes Kind könnte die Lösung sein. Jedes Kind könnte dann nach Schulschluss auch noch sauberes Wasser mit nach Hause nehmen. Geschätzte Kosten 700 Euro pro Schule/jg

Donnerstag, 7. Februar 2019

Schule mit Garten


Die Moses Schule hat beim Wettbewerb ‚grünste Schule' den 3. Preis gewonnen. 
Auf Nachfrage, was der Preis beinhaltete, sagte man uns einen Pokal und eine Urkunde. Die Schule ist tatsächlich sehr grün geworden. Der Schulgarten ist weiter gewachsen und alles sieht sehr sauber aus. Man sieht, wie sehr Schüler und Lehrer sich Mühe geben. In Bezug auf die Toiletten gibt es Neuigkeiten: der District mit ein paar Spenden von Geschäftsleuten hat das Geld zusammen gebracht für 12 Toiletten, die bald gebaut werden sollen. Zum neuen Schuljahr können die neuen Toiletten benutzt werden. Das ist erfreulich für die Kinder. Was den Abfall angeht, trennt die Schule den Plastikabfall vom Rest, aber leider sind die Mitarbeiter der Plastic Campaign noch nicht in der Schule gewesen um darüber zu reden und danach auch den Plastik-Abfall regelmäßig ab zu holen. Ich werde mich noch einmal darum kümmern. Es ist unbefriedigend, wenn sich alle anstrengen um den Müll zu trennen, aber letztendlich nichts damit passiert! ub

Montag, 4. Februar 2019

Blick zurück



100 Verbeugungen für eine lange Liste
Auf der Suche nach ein paar Kontaktdaten bekam ich diese lange Liste in die Hand. Sorgfältig sind da alle burmesischen Studenten aufgeführt, die in den letzten elf Jahren von uns gefördert wurden. Mit Kay Thwe fing unser Förderprogramm im Jahr 2008 an. Das talentiertes Mädchen hatte ein erstklassiges Abitur geschrieben, aber die Eltern konnten ihr kein Studium finanzieren. Min Min hat mir das Mädchen vorgestellt und geholfen, die Idee auf den Weg zu bringen. Im Jahr 2011 waren es schon 30 Studenten, als Khin das Projekt übernahm. Gemeinsam haben wir die Idee konsequent weiterentwickelt. Zwei Jahre später kamen die ersten deutschen Mentoren dazu, die von Britta und Dorothea betreut werden. 

Auch Projekte, die gut laufen, lassen sich verbessern. Meet&Greet heißt das Projekt, mit dem wir seit zwei Jahren jungen Menschen aus Deutschland die Begegnung mit unserem burmesischen Studenten ermöglichen - ein Gewinn für beide Seiten. Seit einem Jahr bauen wir ein Alumni Programm auf. Im nächsten Monat bieten wir unsere ersten Fortbildungskurse für Alumni in Yangon und Mandalay an. Den jungen Menschen Chancen eröffnen ist eine Freude, die auf uns zurück strahlt. Spätestens, wenn man sich die lange Liste derjenigen anschaut, die es geschafft haben: mehr als 90% unserer Studenten haben ihr Studium abgeschlossen und einen gut bezahlten Job gefunden. Meine große Verbeugung gilt unserem deutsch/burmesischem Team und allen Mentoren, die sich als Chancengeber einbringen/jg

Drei Mann in einem Boot


Persönliche Auslieferung
Vom Lions Hilfswerk haben wir Paul Wasserfilter gespendet bekommen. Diese Filter sind von der Uni Kassel entwickelt worden. 20 Stück wurden nach Hamburg transportiert und dann über den Seeweg nach Yangon. Das letzte Stück der Auslieferung an unsere Schule erfolgt mit einem kleinen Boot. Mit im Boot sind: Naing, links im Bild, unser Projektmanager fürs Delta - Norbert, Bildmitte, von der HahnAir Foundation - und Benedict aus Berlin. Bei der Übergabe an die Schule gab es eine kleine Einweisung und zufriedene Gesichert auf allen Seiten. Im kommenden Monat werden wir in dem kleinen Dorf mit dem Bau von einem neuen Schulgebäude beginnen/jg

Sonntag, 3. Februar 2019

Noch ein Lesetipp

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine lebenswertere Zukunft definiert. Die meisten Ziele sind noch lange nicht erreicht – weder in der großen weiten Welt, noch in der Stadt in der wir leben. Am Beispiel der Stadt München kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung sehen, was wichtig ist – und ganz besonders, was jeder selbst für sein Umfeld tun kann/jg

Samstag, 2. Februar 2019

1. Preis im Wettbewerb für die sauberste Schule

 

Heute war ein aufregender Tag für die Schüler, die Lehrer und für uns. Am schulfreien Samstag haben sich alle Kinder und Lehrer auf dem Schulhof versammelt. Wir hatten ihnen gesagt, dass wir zur Preisverleihung des Schulwettbewerbs kommen würden. Welchen Preis die Schule gewonnen hat, hatten wir noch nicht verraten. Zusammen mit dem District Educational Officer hatten wir die Schulen ausgesucht: die Wahl ist einstimmig auf die Nicola und Markus Schule gefallen. Nach ein paar einleitenden Worten wollten wir die Kinder und Lehrer nicht weiter auf die Folter spannen. Bei der Bekanntgabe des 1. Preises flossen bei Groß und Klein Freudentränen, das habe ich bisher ganz selten erlebt. Es war sehr bewegend zu sehen, wie sehr sich alle über den Preis gefreut haben. Die Schule hat tatsächlich in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen, sie hat den Preis verdient gewonnen. Der erste Preis ist dotiert mit 1.000.000 Kyat, umgerechnet  620 Euro. Wir gratulieren den Schülern und den Lehrern von ganzem Herzen. Unser Dank geht auch an Philipp nach München. Er hat den Preis gespendet. Das passt wunderbar, denn Philipps Firma produziert Maschinen, die kein Staubkorn liegen lassen/ub

Saubere Sache


Today we have chosen is the cleanest school for the award in the school year 2018/19. Last two days we had a headache because all our selective schools were clean and beautiful. Yesterday we choose the third winner. We hand over the price in front of the teachers and the children. All were very excited. The School name is located near to Mt. Popa. Over 200 children are learning  in that school. Our greatest thanks to the education officer U Tin Shwe from Nyang Oo district. He was with us and helped us a lot/ub

Dienstag, 29. Januar 2019

Life in Yangon

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Dear Britta, dear Dorothea, dear friends,
I have been back in Yangon since September. More and more young people in the country wish to move to Yangon for better education, better job or better living status. Our students who study in Yangon are busier and they have more opportunities and more challenges. Despite their busy schedule, they arranged a meeting with me in a park one Sunday afternoon. One topic we talked about was "Life is short. Do stuff that matters" quoted from the little book GET SH*T DONE presented by Mr Gessner earlier this month. It helps with their thinking to a certain extent, I guess. Thanks a lot and best regards, Khin

Graduation ceremonies of Stiftunglife students


Dear Mentors and friends, 
I do remember the very first moment and the first day I met each of these students five years ago. Their lives have been improving since they are in contact with Stiftunglife and today we can see the results so amazingly. I believe you all will be proud of their success. Stiftunglife plays a vital role in Myanmar for creating a society with many educated people in rural areas. Thank you so much mentors and Stiftunglife. Best regards, Khin 

Graduation ceremonies of Stiftunglife students


Dear Mentors and friends, 
I do remember the very first moment and the first day I met each of these students five years ago. Their lives have been improving since they are in contact with Stiftunglife and today we can see the results so amazingly. I believe you all will be proud of their success. Stiftunglife plays a vital role in Myanmar for creating a society with many educated people in rural areas. Thank you so much mentors and Stiftunglife. Best regards, Khin 

Montag, 28. Januar 2019

Was macht eigentlich Jan ?



Jan Brecke aus München ist einer von unseren 33 Team Mitgliedern. Im richtigen Leben lebt Jan „Singularity Leadership: ein modernes Führungs Modell, dass von ihm entwickelt wurde - nach zwanzig Jahren Managementerfahrung in großen Dax Unternehmen. In dem Modell verbinden sich moderne Organisationsstrukturen mit unternehmerischen Bedürfnissen. Unsere burmesischen Studenten werden staunen, wenn Jan ihnen das in einfachen Worten erklärt: Ende März, bei unserem Summercamp in Myanmar. Wer Zeit und Lust hat als Referent oder Teilnehmer dabei zu sein, ist herzlich willkommen. Die Workshops werden in burmesisch und in Englisch gehalten, es geht um Fortbildung und kulturelles Verständnis auf beiden Seiten. Weitere Infos direkt von Jan@Stiftunglife.de

Donnerstag, 24. Januar 2019

Doppeltes Glück


Today is a lucky day. 
Mit dieser netten Anrede erklären Lucia und Felix ihren Gästen, warum sie einen Dollar „surcharge" auf der Rechnung haben: im SEEDS Restaurant spendet jeder Gast einen Dollar für ein soziales Projekt. Nicht ganz freiwillig, denn der Dollar steht schon auf der Rechnung. Man muss also reklamieren, wenn einem das nicht gefällt - dann bekommt das Geld zurück. In den letzten zwei Jahren gab es zwei Reklamationen und viele anerkennende Worte für diese Aktion. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: einen kleinen Schulbau in der Nähe von Yangon konnten wir im letzten Jahr mit diesem Geld finanzieren. In diesem Jahr werden die Swimming Doctors gefördert. Die laufenden Kosten im Monat Juni werden von diesem Geld bezahlt. Dazu gibt es ein paar Tage feine Küche bei den Swimming Doctors, wenn zwei Köche aus dem Restaurant für ein paar Tage an Bord gehen/jg

Donnerstag, 17. Januar 2019

HahnAir School


Wie schön, wenn sich Spender auf den Weg machen
Dann können die Dorfbewohner sich persönlich bedanken, sonst stehe ich als Mittler dazwischen. Das mache ich gerne, aber viel lieber ist es mir, wenn der direkte Kontakt zwischen den Spendern und den Empfängern entsteht. Norbert hat sich auf den Weg gemacht, um dir HahnAir School einzuweihen. Wieder war es ein großartiges Fest, alle hatten ihre Freude. Auf der Heimfahrt haben wir uns gefragt, wer denn nun wirklich der Beschenkte ist. Das Geld für diese Schule kam von den Mitarbeitern der HahnAir und der HahnAir Foundation. Weil das Projekt allen Beteiligten so viel Freude gemacht hat, planen wir den Bau einer zweiten HahnAir School. Die wird im Delta entstehen, auf der Route der Swimming Doktors. Die Pläne werden schon gezeichnet/jg


Mittwoch, 16. Januar 2019

Begegnungen


Paul ist mit unserem Studentenprogramm Meet & Greet in Myanmar unterwegs. 
Er berichtet von der Zeit in Magway letzte Woche. Er und sein Freund Luca haben Spaß an der typisch burmesischen Sportart Chimlone gefunden bei der mit einer Art luftigen Fußball gespielt wird. Mit Min Thu, einem unserer Studenten hatten sie dabei einen guten Lehrer.  Nach dem Spiel, beim Sonnenuntergang, wurde dann im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt gesprochen und den Jungs ein Einblick in den Buddhismus durch die Studenten gewährt/ab


Von beiden Seiten lernen


Eine Win-Win Geschichte
Gestern waren unsere drei Meet&Greet Jungs aus Deutschland in der Nähe von Magway unterwegs. Dort haben sie mit hundert 15jährigen Schülern Frage und Antwort gespielt. Man könnte auch sagen: es gab eine spielerische Englischstunde, an der alle ihren Spaß hatten. Die burmesischen Longyis stehen unseren Jungs sehr gut. Die burmesischen Schüler waren ganz begeistert, wie gut die drei jungen Deutschen burmesisch lernen. Auf der anderen Seite waren die drei auch sehr beeindruckt von dem Kloster, das sie besuchen durften. Ein win-win für alle/ab

Vorstellung


Jannik ist mit Meet&Greet in Myanmar unterwegs
Er ist einer von den drei Jungs, die für vier Wochen im Land unterwegs sind. "Ich bin 19 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Nach meinem Abitur im Mai wusste ich nicht genau was ich machen wollte und bin so auf das Meet and Greet Programm der Stiftung gestoßen. Ich kannte Paul schon früher da wir aus dem selben Ort kommen und Luca ist dazu gestoßen. Aufmerksam wurde ich auf die Stiftung, da Annette einen Vortrag in meiner alten Schule gehalten hatte. Ihre Tochter war vor zwei Jahren mit diesem Projekt der Stiftunglife in Myanmar unterwegs"