Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Freitag, 24. Mai 2019




Heute ist Freitag
In 1.300 Städten werden Kinder und Jugendliche heute auf die Straße gehen. Sie sind weder an eine Partei noch eine Organisation gebunden. Die Klimastreik Bewegung hat ihre eigene Dynamik. Vorbild für diese Streiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die sechzehnjährige Schwedin bestreikt seit Monaten Freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihre Tausende Schüler angeschlossen. Sie streiken, damit die Politiker (und jeder von uns) mehr fürs Klima tun. Es lohnt sich, mal auf die Seite fridaysforfuture.de zu gehen, da sind ein paar ganz vernünftige Argumente zu lesen/jg

Dienstag, 21. Mai 2019


Wir pflanzen jeden Tag einen Baum 
In Bagan ist es heiß in düsen Tagen, sehr heiß. Damit die jungen Setzlingen gut anwachsen, bekommen sie mindestens einmal in der Woche Wasser. Fein dosiert, damit kein Tropfen 💦 von dem kostbaren Lust verloren geht (hier im Bild zu sehen) Von den 3.000 Bäumen, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben, Sind 92 Prozent angewachsen. Die 240 Setzlinge, die es nicht geschafft haben, wurden schon nachgepflanzt. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder 3.000 Bäume in und um Bagan pflanzen. Wir danken allen freiwilligen Helfern, die sich dafür vor Ort engagieren/jg

Montag, 20. Mai 2019

Weltbienentag



Ohne Bienen keine Blumen 🐝   
Heute, am Weltbienentag, schauen wir auf die fleißigen Tierchen. Am 20. Mai 1734 wurde der Pionier der modernen Imkerei Anton Janša geboren. Bienen sind bekannt für ihre Rolle bei der Bestäubung und für die Produktion von Honig und anderen Bienenprodukten. Wir brauchen die Bienen - und die Bienen brauchen mehr Lebensraum. Dafür engagieren wir uns gemeinsam mit den Freunden von Blume2000 in Hamburg. Für das Projekt gibt es eine eigenständige Webseite, hier ist der aktuelle Stand zu sehen www.deutschlandbluehtauf.org Freut Euch mit uns über den Erfolg dieser Aktion, das Ziel von einer Million Quadratmeter haben wir schon lange erreicht. Vielen Dank an alle, die uns dabei tatkräftig unterstützt haben/jg

 

Samstag, 18. Mai 2019

Das Leben geht weiter, als wäre nichts geschehen, dabei ist der 3. Mai ist schon ein paar Tage vorbei. Seit dem Tag haben wir alles verbraucht, was die Erde uns für dieses Jahr zu bieten hatte. Seit zwei Wochen leben wir Deutschen auf Kosten der Natur und derer, die sie weniger ausbeuten. Würde die ganze Welt uns nachahmen, wäre es schnell zu Ende mit uns. Wir leben auf zu großem Fuß. Der Zustand unseres Planeten verschlechtert sich: Die Böden werden ausgelaugt, Seen verlanden, Wälder verschwinden, das Klima ändert sich. Das sind die Folge von unserem übermäßigen Verbrauch. Wir könnten unsere Gewohnheiten ändern: mehr zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad fahren. Weniger Fernreisen, weniger Fleisch, weniger Plastik. Die Enkelkinder werden es uns danken/jg

Freitag, 17. Mai 2019

„Sie wirken zaghaft!“


BMW Hauptversammlung in München
Während sich die Vollversammlung Gedanken gemacht zu der gesunkenen Dividende (von 4 auf 3,50 Euro pro Aktie) tritt ein 18jähriger ans Mikrofon. Ferdinand Klemm ist eigentlich fehl am Platz, denn er besitzt keine Aktien, er engagiert sich für eine lebenswerte  Zukunft. Sein Auftritt zeigt, dass „Fridays for future"  im Kern der Wirtschaft angekommen ist. Am Dienstag bei VW, gestern bei BMW. Ob der Dank von Aufsichtsratschef Norbert Reithofer für die mahnenden Worte nur höflich ist, oder ein Aufbruch in neues Denken, wird sich zeigen. Die gerade neu vorgestellten  Fahrzeuge sind leistungsstärker: endlich gibt es auch einen 7er als SUV...

Mittwoch, 15. Mai 2019

„Was Sie hier tun ist nicht genug.“


Jahreshauptversammlung in Berlin
Der Auftritt der 18 Jahre alten Schülerin Clara Mayer war einer der Höhepunkte der Aussprache auf dem Aktionärstreffen. Sie redete VW-Chef Diez ins Gewissen:„Nur um das klarzustellen, wir streiken nicht jeden Freitag, weil wir schwänzen wollen, sondern gerade weil wir in der Schule besonders gut aufgepasst haben", sagte die Schülerin des Schiller-Gymnasiums in Berlin-Charlottenburg. Die Klimakrise sei da. „Ich bin hier, um Ihnen zu sagen: Was Sie hier tun, ist nicht genug."

Für die Aussage gab es viel Applaus. Applaus ist schön, aber damit hat sich noch nicht viel geändert. Jeder von uns kann sich nun die Frage selber stellen: „Tue ich genug?"




Dienstag, 7. Mai 2019

Er hatte die Idee



Wie gewinnt man Leser und für die
Zeitung? 
Die innovativsten Ideen wurden in Berlin ausgezeichnet. Mit dabei die Cellesche Zeitung. Mit ihrer Aktion ,Celle blüht auf' hat sie es geschafft, bei ihren Lesern ein Problembewusstsein für die Artenvielfalt und unsere natürlichen Grundlagen zu schaffen. „Die Redaktion hat zahlreiche Beiträge zu dem Thema veröffentlicht und aufgezeigt, was jeder Einzelne unternehmen kann, um einen eigenen Beitrag zum Naturschutz und gegen das Artensterben zu leisten", heißt es in der Begründung für die Auszeichnung. Als im Frühjahr 2018 die Aktion „Celle blüht auf" an den Start ging, ahnte Initiator Michael Ende (im Bild) nicht, welche Dimensionen die Aktion bekommen sollte: 25.000 kleine bunte Tütchen mit Wildblumen Saatmischung standen am Anfang. Relativ schnell wurde klar: Es muss auch loses Saatgut für größere Flächen her, um der Aktion Flügel zu verleihen. Im Jahr 2019 stehen 45.000 Tüten bereit. Die Bestellungen für größere Flächen haben sich in diesem Jahr vervielfacht. Möglich wurde dies auch durch die Unterstützung der Stiftunglife, die den Gedanken von „Celle blüht auf" aufgreift, und die Aktion mit „Deutschland blüht auf" auf ein bundesweites Level hebt/cz 

Ohne Bienen keine Blumen 🐝


Eine Million Arten vor dem Aussterben
Der Bericht wurde gestern vorgestellt: viele Pflanzen und Tiere könnten für immer verschwinden, warnt der Welt Biodiversitätrat und fordert ein radikales Umdenken. Der Mensch dürfe die Erde nicht länger ausbeuten, heißt es in dem Bericht. Die Realität sieht anders aus: durch die Industrialisierung der Landwirtschaft gehen immer mehr „Königreiche" verloren. Die gute Nachricht ist: man kann etwas dagegen tun - und offensichtlich sind auch viele Menschen bereit, etwas zu tun. Wir haben in den letzten Wochen fast 400.000 Tüten mit Wildblumen Saatgut verteilt. Gut für mehr als eine Million Quadratmeter, gut für Bienen, Schmetterlinge und alle Bestäuber. Ein großes Dankeschön an alle die abgefüllt, verpackt, verteilt und gesät haben/jg

Freitag, 3. Mai 2019

Hilfe für Afrika


Gut für die Umwelt und für den Ertrag
Durch den Besuch Frau Merkel rückte Burkina Faso diese Tage in unser Blickfeld. Ein kleines Land in West Afrika in einem schwierigen Umfeld. Durch den direkten Kontakt zu Walter Korn finanzieren wir dort seit einigen Jahren Solarlampen (hier im Bild) und nun eine Solarpumpe. Die Regierung hat ein Grundstück zur Verfügung gestellt für bedürftigen Familien. Die Frauen bewirtschaften die kleinen Felder und bekommen Nahrung oder ein kleines Einkommen. Das Projekt wird mit einer Solarpumpe noch besser (für die Umwelt und den Ertrag) denn der Generator verbraucht jetzt für zehn Euro Diesel am Tag. Damit ist der Gewinn aus der Produktion fast verbraucht. Wir haben 5.300 Euro für den Kauf der Solarpumpe überwiesen. 60 Großfamilien werden direkt von dem Projekt profitieren, rund 500 Personen/jg

Donnerstag, 2. Mai 2019

Doppelte Freude


Zu schön um wahr zu sein
Den Baum, der Mangos und Solarlampen als Früchte trägt, gibt es nur bei Min Min im Garten. Da haben wir für dieses Foto ein paar Solarlampen in seinen Mangobaum gehängt. Allerdings, die Kombination gibt es schon: die Solarlampen bringen wir seit Jahren in die Dörfer rund um Bagan. Nun kommen die Mangobäume. Alles Setzlinge, die wir kaufen (drei Euro pro Stück) und den Dorfbewohnern schenken. Jede Familie darf sich einen Baum aussuchen. Die Menschen freuen sich, pflanzen und pflegen das junge Grün. Min Min organisiert in den nächsten Wochen die Verteilung der ersten 1.000 Bäume mit seinem Team. In zwei Jahren kann geerntet werden. Vorfreude ist die schönste Freude 🙂


Mittwoch, 1. Mai 2019

Freude und eine kleine Anleitung


Die gemeine Küchenschelle blüht von März bis Mai
Sie liebt warme und sonnige Standorte im Garten. Bienen schätzen vor allem das reichhaltige Pollenangebot der Küchenschelle! Wenn es wieder mehr Küchenschellen gibt, dann ist es gut für die Bienen und für die Menschen, die sich an den Schönheiten der Natur erfreuen. Wir danken allen Freunden, die unsere Aktion „Deutschland blüht auf" unterstützt haben. Das meiste Saatgut haben wir inzwischen verteilt. In dem kleinen Video kann man sehen, wie die Saat am besten in die Erde kommt: https://youtu.be/ajEvBhuG2Qc

Sonntag, 28. April 2019

Heute in München


Für uns ist es Müll, für den Künstler ist es ein Wertstoff
Im Haus der Kunst in München wird Plastikmüll zur Kunst. Die sorgfältig zusammengefügte Flaschenverschlüsse von El Anatsui sind dort noch bis Mitte des Jahres zu besichtigen. Es ist die höchste Form des Upcycling. Offensichtlich kommt es darauf an, was man aus dem macht, was täglich übrig bleibt. Weil wir keine Künstler sind, konzentrieren wir uns beim Plastik auf Vermeidung und Recycling. Besonders gut ist das zu erklären am Beispiel einer Wasserflasche. Die meisten sind aus Plastik und werden Einweg genutzt. Wir empfehlen folgende Reihenfolge:

- Nicht nutzen, lieber eine Trinkflasche mit Leitungswasser nehmen.
- wenn es sich die Flasche nicht vermeiden lässt, den Deckel sammeln und zu https://deckel-gegen-polio.de geben
- die Flasche zum Recycling bringen, damit Rohstoffe gespart werden
- Künstler werden, die Reste verarbeiten und warten, dass man berühmt wird

Samstag, 27. April 2019

Morgen in Manila


Hey there Earthlings!

Unveiling our second speaker, Ms. Angelica Mata, she is a low impact lifestyle advocate and a high school teacher based in San Pablo City, Laguna. She founded the Facebook group called Low Impact Philippines. Angel believes that our consumption, our waste and our impact are interconnected with one another. She emphasized that if we want to reduce our waste, we should also need to take into consideration our consumption. During weekends, Angel dedicates her time in conducting seminars and workshops about the environment in different universities and organizations both inside and outside Manila which she called Sustainable Saturdays. 

Aside from being a Pillar of Hope Awardee by Eton International School in 2018, Angel was also part of Stiftunglife Summercamp, a Germany-led foundation in Yangon, Myanmar to speak about plastic pollution and how we can contribute to a positive change through individual action. Get to meet and know more this speaker on 28. April/jg

Donnerstag, 25. April 2019

Regen/1


Wir pflanzen jeden Tag einen Baum 🌳 
Die Setzlinge stehen bereit, jetzt müssen wir uns nur noch ein paar Wochen gedulden, bis die Regenzeit beginnt. Wenn es regnet in Myanmar, dann kann die große Pflanzaktion beginnen: in jedem Dorf, in dem wir eine Schule haben, wollen wir Bäume pflanzen. Insgesamt rechnen wir mit 10.000 Bäumen, die wir in diesem Jahr in die Erde bringen. Für einen kleinen Teil werden wir den Spaten selbst in die Hand nehmen: für den Herbst 2019 planen wir in Niedersachsen eine kleine Baumpflanz Aktion für die Freunde der Stiftung/jg

Mittwoch, 24. April 2019

Regen/2


Warten auf den Regen
Sonnenschein und hohe Temperaturen erfreuen die Osterurlauber - den Landwirten bringen das Sorgenfalten auf die Stirn, weil ihre Felder staubtrocken sind. Man kann zwar beregnen, aber das kostet Geld und die Wassermengen sind reglementiert. Die Mengen werden von den Wasserbehörden zugeteilt und überwacht, damit nicht zu viel Grundwasser für die Beregnung der Felder entnommen wird. Hoffen wir also auf Regen, damit die 10.000 m² Wildblumensamen gut angehen, die gestern von einem Landwirt in der Nähe von Celle eingesät wurden. Unser Ziel, 1.000.000 m² zum blühen zu bringen, haben wir bereits erreicht – zumindest, was die verteilten Mengen angeht. Jetzt brauchen wir nur noch ein bisschen Geduld und Regen/jg

Samstag, 20. April 2019

Die Bienen von Notre-Dame


"Die Bienen leben. Das hatte ich nicht erwartet." Nicolas Géant

Als in Notre-Dame am Montagabend das verheerende Feuer ausbrach, galt seine große Sorge auch den Bienen, die seit 2013 auf dem Dach der Sakristei leben. Nun konnte Nicolas Géant, der Imker der Kathedrale, eine gute Nachricht verkünden: Alle drei Bienenstöcke auf dem Dach der Sakristei sind intakt. "Die Bienen leben. Das hatte ich nicht erwartet", sagt Géant. Im Fall eines Brands saugten sie sich mit Honig voll und schützten ihre Königin. Der Imker hofft, die rund 180.000 Insekten kommende Woche in Augenschein nehmen zu können. Er sei informiert, dass die Bienen putzmunter seien und um ihre Häuser herumschwirrten. Wir freuen uns über diese gute Nachricht und über das große Interesse, dass die Bienen in diesem Jahr von allen Seiten bekommen - auch unsere Aktion „Deutschland blüht auf" läuft auf Hochtouren. Viele tausend Tüten Wildblumen Saatgutmischung wurden von Sybill und Wolfgang in den letzten Wochen verschickt/jg

Freitag, 19. April 2019

Ein Wettbewerb




Message on a bottle
Noch steht sie nackt und bloß da, aber das soll sich bald ändern. Alle Freunde der Stiftung sind aufgerufen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen: wir suchen das beste Design für diese Refill Bottle: schön soll es sein, modern, interessant und mit einer klaren Aussage - denn durch die Nutzung einer eigenen Trinkflasche kann jeder dazu beitragen, den Gebrauch von Einweg Plastikflaschen zu reduzieren. Das funktioniert in Hamburg genau so gut, wie auf Mallorca oder am Ngapali Beach. Neben 100 Dollar Preisgeld gibt es Ruhm und Ehre zu gewinnen: die Siegerflasche lassen wir in einer kleinen Serie drucken für die Freunde der Stiftung. Wer Zeit und Lust hat mitzumachen, sendet seinen Entwurf einfach bis Ende des Monats an Info@Stiftunglife.de



Junge Vorbilder


Man musste kein Genie sein, um zu begreifen, dass es so nicht weitergehen konnte. Melati Wijsen

Teenager zeigen der Welt, was Überzeugung und Begeisterung bewirken können: vor sechs Jahren haben Melati Wijsen und ihre Schwester Isabel die Kampagne „Bye Bye Plastikbags" gestartet. Die beiden wollen ihre Landsleute ermutigen, wieder gewebte Körbe statt Plastik zu verwenden. Die indonesische Urlaubsinsel Bali droht, im Abfall zu ersticken. Melati und ihre zwei Jahre jüngere Schwester haben geschafft, was die Politiker ihres Landes noch nicht einmal versucht hatten: sie erkämpfte ein Plastiktütenverbot. Seit Beginn dieses Jahres gibt es in den Supermärkten, Lebensmittelgeschäften und Einkaufszentren in Bali ist Hauptstadt Denpasar keine Plastiktüten mehr. Damit haben zwei Jugendliche auf Bali mehr erreicht, als deutsche Politiker, die sich bisher nur zu einer halbherzigen Lösung durchringen konnten/jg

Dienstag, 16. April 2019

Ausstellungstipp


Kunst wächst aus jeder spezifischen Situation und ich glaube, Künstler sollten besser mit dem arbeiten, was ihre Umgebung gerade ausspuckt  El Anatsui

Ein Blickfang dieser Ausstellung ist schon im Vorbeifahren zu sehen: die ganze Fassade vom Haus der Kunst wurde mit Druckplatten verkleidet. Normalerweise werden diese gebrauchten Aluminiumplatten nach ihrem Einsatz recycelt. Anders verhält es sich mit Flaschenverschlüssen, die meist achtlos weggeworfen werden. Der nigerianische Künstler El Anatsui fügt diese Verschlüsse zu monomentalen Kunstwerken zusammen. Man kann diese Kunst schön finden oder auch nicht. Im jedem Fall werden die Sinne angeregt und man kommt schnell zu der Frage, was man mit vielen Dingen machen kann, die achtlos weggeworfen werden. Die Ausstellung ist noch bis Mitte des Jahres in München zu sehen. Eine Frage, die uns in diesem Jahr beschäftigt, indem wir darüber nachdenken, wie wir unsere recycelten Kunststoff Pallets weiter verarbeiten können/jg


Sonntag, 14. April 2019

Fazit der Reise


Für Hilmar Kopper wären das Peanuts
Wie lässt sich der Erfolg einer Reise messen? An der Zahl der Projekte, die wir eingeweiht haben, an der Freude der Kinder, oder an der Zahl der Studenten, die wir getroffen haben? Gemeinnützige Arbeit wird selten konkret hinterfragt.  Zahlen sind gut, Zahlen lassen sich vergleichen. Wir werden in diesem Jahr verstärkt Zahlen sammeln, vergleichen und hinterfragen. Bei mir selbst habe ich schon mal angefangen:

22 Tage weg von Zuhause
10.000 km klimakompensiert gereist
60  Einweg Wasserflaschen nicht genutzt (dafür die eigene Refillflasche dauernd)
7 Hotelangebote Seifen/Zahnbürste nicht genutzt, hatte eigene Sachen dabei

Für Hilmar Kopper wären das Peanuts. Wenn man allerdings diese Zahlen mal 3.000.000 Touristen rechnet, die das goldene Land jährlich besuchen, ergeben sich daraus beeindruckende Ersparnisse: in Geld und für die Umwelt. Alleine bei den Einwegseifen und Zahnpflegesets wären das 20 Millionen Einheiten. Das Gute an dieser Nachricht ist, dass jeder selbst etwas dazu beitragen kann, dass weniger Plastikmüll im Meer und in den Pagodenfeldern landet. Man muss nur einmal darüber nachdenken und dann Erich Kästners Ratschlag folgen: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" jg


Samstag, 13. April 2019

Dieses Jahr wird grün




Wir pflanzen in Deutschland und in Myanmar
Die Bienen sind in aller Munde – nicht nur als Honig am Frühstückstisch. Sie sind zum Symbol geworden für den Wunsch nach mehr Natur in einer zunehmend industrialisierten Welt. Das Volksbegehren in Bayern hat unsere Aktion „Deutschland blüht auf" beflügelt, unser Ziel ist bald erreicht: wir wollen in diesem Jahr gemeinsam mit Blume2000 eine Million m² mit Wildblumen begrünen. 

Auch in Myanmar haben wir uns ein großes Ziel gesetzt: in den Dörfern, in denen wir unsere Schulen gebaut haben, wollen wir Bäume pflanzen. Geplant ist das als Gemeinschafts Aktion mit den Dorfbewohnern: wir bezahlen die Setzlinge, die Dorfbewohner pflanzen und pflegen. Dieser deutsch/burmesische Klimabeitrag ist ganz konkret: 10.000 Bäume sind das gemeinsame Ziel für dieses Jahr. Die Kosten für den Kauf der Setzlinge (sieben verschiedene Baumarten) rund 25.000 Euro/jg

Donnerstag, 11. April 2019

100 Millionen sind ohne Strom



Over 100 million people in Southeast Asia do not have access to electricity. 
They live, as the phase goes, "off-the-grid," a plight that is even more acute in Myanmar, where, according to some estimates, 70 percent of the population has no electricity. Villagers who live off-grid are the poorest citizens of a country. Often lacking both steady incomes and financial literacy, they will prioritise their most immediate needs first. A mother deciding between buying rice for her family or paying for energy access, will almost certainly chose the former.  For the region's least-developed communities, the electrical grid is truly a luxury. These villagers have gone without electricity before, and they can go without it again. Because of the challenges that energy companies face extending the grid to rural areas, many energy companies in the region will not bother serving the areas. - Soweit ein Auszug aus der Myanmar Times vom 1. April
Mit unseren Solarlampen gestalten wir den Übergang für die Dorfbewohner angenehm. Solarlampen kosten wenig, bringen Licht (und Stromladung fürs Handy) und entlasten die Umwelt/jg


Sonntag, 7. April 2019

Gorch-Fock WaterSolar



Das ist unsere siebte Anlage
Diese Solaranlage haben wir in einem kleinen Dorf gebaut, eine Autostunde östlich von Bagan. Die 24 Solarfelder sind schon seit zwei Monaten in Betrieb. In diesen zwei Monaten musste der Dieselgenerator kein einziges Mal anspringen, die Solaranlage hat auch bei bedecktem Himmel genügend Strom geliefert. Pro Stunde fördert die Elektropumpe mehr als 2.000 Liter Trinkwasser aus 200 Meter Tiefe. Das reicht für die 1.500 Menschen und die Tiere in dem kleinen Dorf. Heute wurde das Projekt feierlich eingeweiht/jg


Mittwoch, 3. April 2019

Ein kleines Buch



Verschwindet das Buch aus unserem Alltag? 
Wer sich in der S-Bahn umschaut, sieht nur selten ein Buch. Die meisten Menschen sind mit ihrem Handy beschäftigt. Es ist ja nicht so, dass die Menschen nicht mehr lesen, sie lesen nur anders, vor allem kürzere Texte. An diese Erkenntnis haben wir uns bei der Herstellung unseres kleinen Handbuchs gehalten: schöne Bilder und kurze Texte (in dieser Ausgabe noch in Deutsch, die nächste Ausgabe wird deutsch/burmesisch) René hat alles schön gestaltet, Achim hat gedruckt, Wolfgang kümmert sich um den Versand. Mit diesem kurzen Text wollen wir Neugier und Vorfreude wecken 😊

Sonntag, 31. März 2019

Gut fürs Klima


Die Spitze ist Grün 
Noch ist das wohl zu schön um wahr zu sein, noch geht es über blau, silber und gold zum Ziel - und das ist schwarz. Die HON Gäste werden von den Lufthansa Mitarbeitern auf Händen getragen, denn diese Gäste fliegen viel und teuer. Eine kleine Spende für's Klima würde wohl kaum wehtun, wenn man ohnehin den doppelten oder dreifachen Preis für den Flug zahlt.  "Machen wir mal die Probe aufs Exempel" habe ich mir gedacht, letzte Woche beim Einchecken am Münchner Flughafen. Die Mitarbeiterin schaut mich freundlich hilflos an "Sie wollen einen Klimaausgleich zahlen? Keine Ahnung, gehen Sie mal am besten zu meinen Kollegen vom Ticketverkauf." Am Ticketschalter werde ich freundlich empfangen. Auf das Vortragen meiner Bitte folgt das große Erstaunen. Daraus ergibt sich ein nettes Gespräch mit verschiedenen Mitarbeitern, das mit der Feststellung endet „Sie sind der erste, der danach fragt!" 

Anmerkung: am Münchner Flughafen wurden im letzten Jahr 46,3 Millionen Gäste abgefertigt/jg

Montag, 25. März 2019

Zero Waste Filipina



Good news from Angel
I just received my complimentary copy of the March issue of Kerygma Magazine featuring the story behind Zero Waste Filipina. A total plot twist of my life 😊 die Teilnehmer vom unserem Student Sommercamp werden Angelica persönlich kennenlernen. Angel wird eine der vier Referenten sein, die unseren Studenten und Alumni Impulse fürs Leben geben. Am kommenden Samstag beginnen wir mit 20 Teilnehmern in Yangon. Weiter geht's dann für jeweils zwei Tage nach Mandalay und Bagan. Für alle, die nicht dabei sein können, werden wir kurze Summercamp Videos hier auf die Seite stellen/jg

Sonntag, 24. März 2019

Deutschland blüht auf


April, Mai und Juni
sind die besten Pflanzzeiten für unsere Wildblumen. Die zertifizierte Samenmischung in der Tüte reicht für 3 m². wer noch keine Tüten bekommen hat, oder noch mehr haben möchte, schreib einfach eine kleine Mail an: sybill@stiftunglife.de Viel braucht man nicht, um erfolgreich zu sein: umgraben, harken, einsäen, festwalzen, wässern und warten. Gut ist es, wenn die Saat zwei Wochen lang permanent feucht gehalten wird, dann kann sie optimal keimen. Wachstum braucht Zeit, werdet nicht ungeduldig. Schon der weise Konfuzius hat gesagt: „Wer bei Kleinigkeiten keine Geduld hat, dem misslingt der große Plan"

Freitag, 22. März 2019

Heute ist Welt Wassertag


Eine kleine Erfrischung am Wegesrand
Es war vor ein paar Jahren, ich war mit Min Min und Tim in der Nähe von Bagan unterwegs, zur Zeit vom großen Wasserfest. Die Kinder hatten so eine große Freude, als wir Ihnen unseren Wasserfilter gebracht haben, dass sie vergnügt das kostbare Nass verspritzt haben. Kinder eben. Ihre Eltern müssen oft lange Wege gehen, um ein bisschen Wasser aus den Ponds* zu holen. In diesen heißen trockenen Tagen sind es oft lange Wege für minderwertiges Wasser. Gut sind die Dörfer dran, die von uns einen Wasserfilter bekommen haben. Der Paul Wasserfilter filtert aus dem Fluss oder dem Pond in 99,99 % sauberes Trinkwasser. Tausend Liter am Tag, ohne Strom und ohne Chemie. Sonst muss das Wasser abgekocht werden, bevor es getrunken werden kann - das kostet Zeit und Energie. 

* Ponds sind natürlich oder künstlich angelegte kleine Seen, in denen das Regenwasser gespeichert wird. Viele Ponds sind zu klein, um damit über die gesamte Trockenzeit zu kommen. Weil diese Ponds „stehende Gewässer" sind, nimmt die Wasserqualität stetig ab. Viele Dörfer haben neben den Wasserponds einen Brunnen. Diese Brunnen brauchen eine Elektropumpe und einen Dieselgenerator (das kostet Geld), weil das Wasser aus mehreren 100 Metern Tiefe gefördert werden muss/jg

Mittwoch, 20. März 2019

Münchner Runde


Frühlingsanfang, das Wetter passt für diesen Tag 😊
Die bayerische Bevölkerung hat das Volksbegehren für die Bienen auf den Weg gebracht, nun ist die große Politik gefordert. Auch das Münchener Rathaus wird etwas zur Rettung der Bienen beitragen: wo früher im Sommer hunderte von Geranien die neugotische Fassade schmückten, sollen künftig Blumen blühen, die auch Bienen und anderen Insekten als Nahrung dienen. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat das Baureferat gebeten, dieses Jahr einen Blumenschmuck für das Rathaus zu wählen, der nicht nur den Touristen, sondern auch Bienen und Schmetterlingen gefällt. Wir haben auch schon angefangen, die ersten Tüten mit unseren Wildblütensamen zu verteilen. Heute Abend mehr dazu in der Münchner Runde. Ein lockeres Zusammenkommen von Menschen, die sie für die Arbeit der Stiftung interessieren. Wer noch spontan Lust hat dabeizusein, schreibt eine Mail an jan@stiftunglife.de




Sonntag, 17. März 2019

Schulschwänzerin



Noch hat sie gut lachen
Mal schauen, wie das morgen aussieht für Anna und ihre Mitschülerinnen, die am Freitag den Unterricht geschwänzt haben. Mit einem Verweis oder mit Strafarbeiten ist zu rechnen, aber das wussten die Jugendlichen vorher. Um so mehr Achtung verdient ihr Einsatz für ein besseres Klima. Gesellschaftliche Veränderungen sind immer erstritten worden, im Widerstand gegen geltende Regelungen. Schulen und Lehrer können diese Auseinandersetzung als Beitrag für eine gesellschaftliche Entwicklung sehen - oder sich fest an einen Lehrplan halten, der sich schwer tut mit solchen Veränderungen/jg

Was macht eigentlich Sybill ?


Für die Umwelt hat sich Sybill schon immer engagiert
Früher bei Greenpeace, jetzt bei uns. Kennengelernt haben wir uns über Britta. Im letzten Herbst hatten wir viel Zeit zum Reden, bei unserer gemeinsamen Reise durch Myanmar. Nun hat die sympathische Berlinerin bei uns das Projekt „Deutschland blüht auf" übernommen. Herzlich willkommen im Team 😊 Draußen scheint die Sonne und das erste zarte Grün ist zu sehen. Wer jetzt etwas für die Rettung der Bienen und Schmetterlinge tun möchte, wendet sich an sybill@stiftunglife.de 

Samstag, 16. März 2019

Solibäume für die Kinder


Gute Idee auf betterplace
Betterplace ist eine Spendenplattform aus Berlin, die von einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (was es nicht alles gibt) betrieben wird. Die Plattform kann von gemeinnützigen Hilfsprojekten zum Spenden sammeln genutzt werden. Wir haben das einmal probiert, waren damit aber nicht sehr erfolgreich. Deshalb bleiben wir lieber bei unserem direkten Weg: wir versprechen unseren Spendern, dass wir ihr Geld direkt und zu 100 % ins Ziel bringen. Die Idee von betterplace, Solibäume zu pflanzen für die Akteure von „Fridays for Future" finden wir gut. Deshalb bieten wir an, für Schulklassen und Schulen Bäume zu pflanzen - und Blumenwiesen anzulegen. Am liebsten gemeinsam mit den Jugendlichen. Frei nach dem Motto: Demonstrieren ist gut, konkretes Handeln noch besser/jg

Donnerstag, 14. März 2019

Plastikfasten



Kampf gegen den Plastikmüll
Auf der Umweltkonferenz in Nairobi wird gerade darüber diskutiert, wie sich der Müll vermeiden lässt. In Mumbai ist der Gebrauch von Plastiktüten seit Anfang des Jahres verboten. Das Verbot wird überwacht, es kommt zu Strafzahlungen und zu Gefängnisstrafen. Viel Plastik kommt aus Deutschland. die Industrie ist ein großer Verursacher. Was kann man tun?

Man kann auf die anderen schimpfen, man kann auf Gesetzesänderungen hoffen, man kann Recyclinganlagen bauen - und man kann sein eigenes Handeln überdenken. Bei unserer Familie steht der weitgehende Verzicht auf Plastik im Mittelpunkt der Fastenzeit. Bei vielen Dingen geht es ganz einfach, wenn man erst einmal Bewusstsein dafür entwickelt hat: auf Reisen habe ich jetzt immer eine eigene Trinkflasche dabei, beim Einkaufen eine Tasche. Die flüssigen Seifenspender sind bei uns abgeschafft, dafür gibt es wieder ein klassisches Stück Seife. Auch das Shampoo haben wir durch seifenähnliche Stücke ersetzt. Unser privates Ziel ist es, in diesem Jahr den Verbrauch von Einwegplastik zu halbieren. Das ist ein guter Anfang, den jeder selbst von uns in der Hand hat/jg

Sonntag, 10. März 2019

Gestern Abend in München/1


Rettet die Bienen
Max hat uns die Möglichkeit eröffnet und wir haben sie genutzt: Simon und Wolfgang haben gestern Abend unser Bienenprojekt „Deutschland blüht auf" vorgestellt. Die Creative Night versammelt interessierte junge Menschen. Sicher ist, dass Simon mit 16 Jahren der jüngste Referent des Abends war. Für seinen überzeugenden Einsatz hat den Applaus bekommen, den er verdient. Fast 700 Tüten Blumensamen wurden mitgenommen. Ende des Monats kann man mit dem einsäen beginnen/jg

Gestern Abend in München/2


Rettet das Klima
Die Creative Night in München ist ein Heimspiel für Jan. Dort hat er gestern Abend gezeigt, was wir fürs Klima tun: mit Solaranlagen ersetzen wir Dieselgeneratoren und in der Dry Zone Pflanzen wir Bäume. Jeder Euro, den wir hier einsammeln, geht zu 100 % nach Myanmar in unsere Projekte. Dieser direkte Weg unterscheidet uns von vielen anderen Umweltinitiativen. Jan hat für einen Klimabeitrag geworben, die jeder von uns leisten könnte – ganz besonders die, die viel fliegen. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Donnerstag, 7. März 2019

Vorbildlich


Im Bundespräsidialamt sucht man nach Wegen
Der Einsatz von Plastik soll weiter reduziert werden. Das ist der ausdrückliche Wunsch von unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Dazu noch eine Nachricht, die den ökologischen Wandel an der Spitze zeigt: das traditionelle Feuerwerk beim Bürgerfest wird dauerhaft abgeschafft. Es passt nicht mehr in unsere Zeit. Dem Plastikmüll, wenn er denn verschwindet, werden wir nicht nachweinen - dem fehlenden Feuerwerk schon. Es ist so ähnlich wie mit unseren Luftballons bei den Schuleröffnungen: wir haben sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgeschafft, denn die freudigen Kinderaugen werden wir vermissen/jg

Mittwoch, 6. März 2019


Eine Empfehlung von unserer philippinischen Freundin Angelica Mata  
Lasst uns während der Fastenzeit auf den Gebrauch von Plastik verzichten. Kann gut sein, dass dieser Anspruch im täglichen Leben nur schwer umzusetzen ist – aber halbieren lässt sich unsere bunte Plastikwelt mit ein bisschen gutem Willen ganz bestimmt/jg


Dienstag, 5. März 2019

Gute Ratschläge


Wie schön, dass jeder etwas tun kann.
Viele Dinge kosten kein Geld, sondern nur ein bisschen Aufmerksamkeit. Manche Dinge werden leichter, wenn man einen Anstoß dafür bekommt. Deshalb verschenken wir ab sofort Tüten mit Blumensamen: eine Mischung von Wildblumen, die speziell für die Bedürfnisse von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ausgelegt ist. Alles was ihr tun müsst: eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de mit Eurer Postanschrift und der ungefähren Flächengröße, die ihr einsäen wollt/jg

Doppelter Nutzen


Junge Bäume sind gut fürs Klima
Im Kampf gegen die Erderwärmung spielen Wälder eine wichtige Rolle. Bäume nehmen große Mengen CO2 auf und verwenden den darin enthalten den Kohlenstoff zum wachsen. Wie viel CO2 ein Baum bindet lässt sich nicht genau sagen, es kommt auch auf das Alter an. Junge Bäume nehmen in der Regel mehr Kohlendioxid auf als alte Bäume. So macht es doppelt Sinn, wenn wir es vor unseren Schulen Bäume pflanzen. Wir tun etwas für die Umwelt und wir wissen: in ein paar Jahren werden Kinder dort im Schatten sitzen/jg

Montag, 4. März 2019

Kooperationen suchen

Hoher Besuch an unserer Plastik Recyclingsanlage P2 am Ngapali Beach: der zuständige Minister hat sich das Projekt vor ein paar Tagen angeschaut. Er war ganz angetan und wird sich dafür einsetzen, dass unsere Idee weiter im Land verbreitet wird. Wir werden uns burmesische Partner suchen, die wir mit Geld und Know-how unterstützen können. Der Flughafen von Yangon könnte ein guter Partner sein, dort fallen täglich große Mengen von Einwegplastik an. Auch der Flughafen München könnte ein guter Partner sein. Man kann nicht alle Projekte alleine realisieren, man braucht Partner, die gleiche Ziele verfolgen. Wir schauen uns um 🙂

Sonntag, 3. März 2019

Heute ist der Tag des Artenschutzes

Der Mensch ist dafür verantwortlich 🐝

Nicht nur bei den Bienen, Artenschutz umfasst den Schutz und die Pflege durch den Menschen. Artenschutz bezieht sich im Prinzip ausschließlich auf wild lebende Tier- oder Pflanzenarten. Manche Bemühungen gibt es in der Landwirtschaft für selten werdende Nutztierrassen oder alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten. Übergreifendes Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt. Neben dem Schutz einzelner Arten geht es auch auch um den Schutz ganzer Lebensräume. Artenschutz und Biotopschutz gleichermaßen sollen das Artensterben verhindern oder verlangsamen. (nach Wikipedia)

Saubere Kreuzfahrtschiffe...?



Die Macht des Konsumenten
Die Lehrerin hatte den Kindern diesen Hinweis an die Tafel geschrieben (siehe Eintrag vom 18. Februar) Als Konsumenten haben wir viel in der Hand, auch die Entscheidung für entspannte Urlausbstage. Wer mit giftigem Schweröl über die Meere schippert, wie hier auf dem Bild, schädigt Natur und Mensch. Es gibt Alternativen: die AIDA Nova wird als erstes Kreuzfahrtschiff der Welt mit Flüssiggas  betrieben. Daher landet der Neubau im NABU-Kreuzfahrt-Ranking 2018 auf Platz eins. Alle anderen der 76 untersuchten Schiffe, darunter auch acht von neun Schiffen, die in diesem Jahr auf den Markt kommen, halten am dreckigsten aller Kraftstoffe, Schweröl, fest. Besonders die Branchenriesen MSC Cruises, Celebrity Cruises und Royal Caribbean haben aktuell im Bereich Umweltschutz kaum etwas zu bieten. Hapag-Lloyd und TUI Cruises können bei der Luftreinhaltung einigermaßen mithalten, indem sie auf ihren jüngsten Flottenzugängen Stickoxid-Katalysatoren einsetzen oder für die Versorgung mit Landstrom während des Hafenbetriebs gerüstet sind/jg


Samstag, 2. März 2019

Wie grün kann Fliegen sein?


Hochbetrieb am Münchner Flughafen
Gleich am ersten Ferientag macht sich unsere mobile Gesellschaft auf den Weg in den Urlaub. Der Münchner Flughafen hat sich ein hohes Ziel gesetzt: der zweitgrößte deutsche Flughafen will bis zum Jahr 2030 klimaneutral sein. So ein Ziel erreicht man in vielen kleinen Schritten. Hoffen wir, dass das gute Vorbild Schule macht: bei anderen Flughäfen, bei den Fluggesellschaften und bei uns, den Reisenden. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir jetzt mehr Achtsamkeit für die Umwelt entwickeln, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Freitag, 1. März 2019

Pflanzen, pflanzen, pflanzen, pflanzen....

Der Plan, den Planeten zu retten, ist da.
Wir brauchen weniger CO2 in der Atmosphäre und mehr Bäume, um CO2 aus der Luft herauszunehmen. Privates Handeln und Initiativen sind ebenso wichtig wie politische Entscheidungen, wissenschaftliche und technologische Forschung und Investitionen der Industrie. Wir sind schon auf gutem Weg, aber wir stehen erst am Anfang. Immer noch wird der größte Teil unserer Energie mit Öl, Gas und Kohle erzeugt. Die Welt war früher mit doppelt so viel Bäumen bedeckt, bevor der Mensch mit der Eroberung des Planeten begann. Deshalb ist Bäume pflanzen ein sichtbarer Schritte in eine bessere Zukunft. Menschen brauchen Grün, besonders wenn sie in großen Städten leben. Es gibt viele Initiativen: „Plant for the planet" und Ecosia gehören dazu. Wir auch, wir pflanzen Bäume in Deutschland und in Myanmar. Das zeigt schon der Titel von unserem Jahrbuch, das gerade gedruckt wird. Wer nicht so lange warten möchte, kann bei René auf der Seite https://kroegerconcept.de/buch/#wrapper-wir563148b0eff06 schon mal reinschauen/jg

Montag, 25. Februar 2019

Zero Waste Angel from Philippines


February isn't finished yet but I'm running out of space in my jar. 
This trash jar contains anything that hasn't been composted nor recycled. And this one is almost full, which is far way worse than I did last year.  This also means that I'm unmindfully producing trash. Trash happens but when I'm having this mindset that we all produce trash, I unconsciously forgive myself too much. Too much of forgiving that I sometimes forget what I have been valuing.

How's your 2019 going on so far?

Samstag, 23. Februar 2019

Heute in der CZ

Der Volksmund sagt, dass in Celle alles 100 Jahre später kommt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Als die Cellesche Zeitung vor einem Jahr die Idee „Celle blüht auf" Zum ersten Mal vorstellte, war der große Erfolg dieser Aktion nicht absehbar. Durch das Volksbegehren in Bayern sind die Bienen seit ein paar Wochen überall präsent, auch in Celle. Wer den Artikel ganz genau liest sieht, dass wir neben „Deutschland blüht auf" auch diese Aktion unterstützen. Ein kleines Stück Lokalpatriotismus für unsere Stiftung, die seit 30 Jahren ihren Sitz in Celle hat/jg

Mittwoch, 20. Februar 2019

Deutschland blüht auf


Unser Zeitplan
Ein paar Vorbereitungen sind notwendig, damit wir unser anspruchsvolles Ziel erreichen: viele Menschen wollen wir begeistern, um gemeinsam eine Million Quadratmeter zum Blühen zubringen. So sieht der Zeitplan aus:

- Anfang März versenden wir einen Infobrief an alle Lions- und Rotary Clubs in Deutschland. Auf der Seite www.deutschlandbluehtauf.org wird ein Bestellformular hinterlegt. 

- Ende März versenden wir  Samentüten und Säckchen an alle Clubs, Freunde und Partner

- April, Mai und Juni sind die richtigen Monate für die Aussaat. 

- im Sommer organisieren wir gemeinsam mit Blume2000 einen Fotowettbewerb für die schönsten Blühwiesenbilder. 

- Das Engagement für die Bienen wird noch lange nachwirken, die Samenmischungen sind mehrjährig. 

- Ansprechpartner für dieses Projekt ist bei uns ist Sybill Claussen in Berlin: sybill@stiftunglife.de wird in den nächsten Tagen eingerichtet. 

Die Bienenretter

Projekte machen besonders viel Freude, wenn man sie mit netten Menschen gemeinsam entwickeln darf. Ina, Torsten und Alex sind die engagierten Bienenretter von Blume2000 in Hamburg. Mit seiner Aussage „Ohne Blumen keine Bienen" hat Alex uns alle überzeugt. Das war im letzten Sommer. Inzwischen haben die Bienen viel Aufmerksamkeit bekommen - nicht nur die bayrischen Bienen, in ganz Deutschland freuen wir uns auf den Frühling und unser Projekt „Deutschland blüht auf". In der Stiftunglife wird sich Sybill um dieses Projekt kümmern: herzlich Willkommen im Team/jg

Dienstag, 19. Februar 2019

40 Jahre später


Plastikflaschen brauchen 500 Jahre um zu verrotten.

Vielleicht verrotten die Flaschen auch gar nicht, wer kann das schon verbindlich sagen? Man geht davon aus, dass Mikroorganismen nicht in der Lage sind, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. Plastik ist biologisch ‚inert' und daher auch kaum einer Mineralisation unterworfen. Das bedeutet, dass Mikroplastikpartikel zwar kontinuierlich kleiner, aber nicht vollständig abgebaut werden. Weltweit wird eine Anreicherung von Kunststoffen an Stränden, in Meeresstrudeln und Sedimenten beobachtet. In der Bretagne wurden gerade 40 Jahre alte Garfield-Telefone am Strand angespült: analoge Telefone mit Spiralkabel, Tasten, Hörer und Gabel. 40 Jahre im Meer, alle gut erhalten. „Gottseidank gut erhalten" muss man wohl sagen und froh sein, dass die Fische sich an den dicken Brocken nicht verschlucken konnten/jg






Montag, 18. Februar 2019

Aller Anfang ist schwer



Unsere zweite Plastik Recycling Station läuft langsam an. 
Natürlich dauert alles länger als gedacht: die Idee verbreitet sich langsam und die Menschen am Ngapali Beach müssen sich noch daran gewöhnen, den Plastikmüll separat zu sammeln. Es dauert ein bisschen, Gewohnheiten zu ändern. Der gute Wille ist da, es geht in kleinen Schritten voran/jg

Schulstunde


Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt. John F. Kennedy

Was für ein Glück, ich war heute in der Schule eingeladen, einen Vortrag über unsere Plastik Recycling Projekt zu halten. Das war interessant, aber doch weit entfernt – deshalb haben wir am Ende des Vortrags gemeinsam Ideen für unseren Alltag hier gesammelt. Frei nach Kennedy wollten wir schauen, was jeder von uns tun kann, um den Plastikberg zu verringern. Viele gute Ideen sind dabei ans Licht gekommen. Die Lehrerin hat die alle an die Tafel geschrieben. Lehrer und Schüler in Myanmar würden jetzt staunen – nicht nur über die Inhalte, sondern auch über die elektronische Multimediatafel/jg

Sonntag, 17. Februar 2019

Auf die Birne


Vor zehn Jahren wurde die Glühbirne verboten
Seinerzeit sorgte das für ein Entrüstung und Hamsterkäufe, heute haben sich die meisten Menschen an das neue Licht gewöhnt. Die Energiesparlampe war nur ein Übergang. Heute sparen wir mit LED Technik fast 90 Prozent Strom im Vergleich zur klassischen Glühbirne. 
Auch die klassische „Campinglampe"  ist verschwunden, heute bringen  Solarlampen Licht auf Campingplätze, in abgelegene Dörfer und auf den Inlay See. Ein bisschen haben wir dazu beigetragen mit mehr als 30.000 Solarlampen, die wir in den letzten sechs Jahren nach Myanmar gebracht haben/jg